Die Linke Laatzen zur Schulpolitik
Laatzen: Bohlius | Chaotische Schulpolitik!
Wenn Politiker sich zu einer Podiumsdiskussion begeben zum Thema Schulpolitik in Laatzen, dann bringen sie meist pädagogische Erfahrungen mit, die darin bestehen, dass sie selber einmal zur Schule gegangen sind oder schulpflichtige Kinder haben oder hatten! Sonst erschöpft sich ihr Wissen in parteiideolgischen Aussagen.
Was ist eigentlich so verwerflich daran, eine Schule als "Haus des Lernens" zu konzipieren, in dem Lehrerinnen und Lehrer, Förder- und Sozialpädagogen, Schulpsychologen und Beratungslehrerinnen gemeinsam zum Wohle der Kinder und Jugendlichen wirken?!
Ein solches "Haus des Lernens" sollte zunächst von der 1. bis zur 10. Klasse gehen, mit individuellen Förderplänen für jedes Kind. Dann in der 10. Klasse sollte eine qualifizierte Schullaufbahn-, bzw. Berufslaufbahnberatung stattfinden!
Nicht jeder schafft das Abitur, es ist vielleicht auch nicht der einzige Weg in ein erfüllendes Berufsleben.
Die Anmeldezahlen der AES zeigen, dass bereits eine Abstimmung der Eltern mit den Füßen stattfindet, Eltern, die ihren Kindern eine lange gemeinsame Zeit wünschen.
In Hannover findet diese Abstimmung mit den Füßen Richtung neuer IGSen statt.
Laatzen hätte räumlich alle Optionen etwas Neues wie das "Haus des Lernens" zu erproben!
Jan-Peter Bohlius
Rektor i.R.
und bildungspolitischer Sprecher des Stadtverbandes Laatzen/Pattensen der Partei DIE LINKE


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