Neues Rettungsboot bei der Laatzener Feuerwehr

Rettungsboot auf der Leine
Feuerwehr erhielt erhält neues Fahrzeug - Rettungsboot "Florentine" getauft

Alle aktiven Mitglieder der Ortsfeuerwehr Laatzen hatten sich auf der Brücke Talstraße in Alt Laatzen versammelt, das nagelneue Rettungsboot hing am Haken der Drehleiter, als Bürgermeister Thomas Prinz offiziell die Indienststellung des neuen "Wasserfahrzeugs" vornahm: "Ich freue mich dieses Boot gemeinsam mit der Taufpatin übergeben zu dürfen und hoffe, dass es genau so lange hält wie das Vorgängermodell". Auf den Namen "Florentine I" taufte anschließend Katrin Hünecke, die ehemalige Leiterin des Team Ordnung, das Rettungsboot. Dass die Flasche Sekt erst beim dritten Mal zerplatzte sorgte für Heiterkeit bei den Anwesenden.
In rasanter Fahrt starteten Beide zusammen mit Bootsführer Frederik Mohr flussaufwärts Richtung Grasdorf. Mit den neuen Schwimmwesten ausgestattet ließen sich die Insassen den Fahrtwind um die Ohren wehen. Der Umgang mit den neuen Fahrzeug klappte reibungslos. Nach einer knappen halben Stunde kam die kleine Gruppe wieder am Ausgangspunkt an.
Das Rettungsboot kostete inklusive Umbau des Transportanhängers (Trailer) 12.000 Euro. Ein 25 PS starker Außenbordmotor sorgt für den Antrieb. Durch den doppelten Boden inklusive Luftfüllung gilt es als unsinkbar. Insgesamt fünf Personen finden in dem Boot Platz.
Das alte Schlauchboot bewährte sich bei zahlreichen Einsätzen: Menschen wurden beim Hochwasser der Leine gerettet und Tiere aus Notlagen befreit. "Sogar Pferden und Kühen kamen wir schon zu Hilfe", berichtete einer der Feuerwehrleute.
Der Ortsfeuerwehr Laatzen stehen ein gutes Dutzend ausgebildete Bootsführer-Binnenschifffahrt zur Verfügung, die Einsätze mit dem neuen Rettungsboot fahren können.
Das etwa 18 Jahre Schlauchboot soll ausgemustert werden.

Die Bilder zeigen: Das neue Rettungsboot, bzw. Katrin Hünecke, Thomas Prinz sowie Frederik Mohr (v.l.n.rechts)
Alle Fotos: Senft
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