Gestern abend wurde ich Zeuge einer Tierrettung, die so spektakulär verlief, daß sie den Beteiligten wie ein kleines Wunder vorkam. Ich hätte es jedenfalls nicht geglaubt, wäre ich nicht selbst dabeigewesen... Was war passiert: Gestern morgen verließ meine Frau Andrea das Haus, um mit unserem Hund die Frührunde zu machen. Dabei entdeckte sie auf dem Treppenpodest vor dem Haus eine kleine Fledermaus, die offenbar in der Nacht aus dem Spalt unter dem Hausdach gefallen war, den viele Fledermäuse als "Wohnhöhle" benutzen (s. Bild Nr. 4 und 5).
Als wir das Tierchen später noch einmal sahen, hatte es sich in einer Spalte neben der Treppe versteckt (s. Bild Nr. 6) Die kleinen schwarzen Kügelchen auf diesem Foto sind übrigens die nächtlichen "Hinterlassenschaften" der Fledermäuse.
Nachdem wir uns schließlich erkundigt hatten, was in so einem Notfall zu tun ist, riefen wir die 112 an, die auch für "Tierrettung" zuständig ist. Es kam dann aber nicht die Feuerwehr, sondern 2 Polizisten, die den kleinen Pech-"vogel" in eine passende Transportbox setzten und dann in die Obhut der Tierärztin Renate Keil von der Pflege- u. Auswilderungsstation in Hannover-Misburg übergaben. Hier wurde die Fledermaus untersucht und mit Nahrung versorgt (immerhin war sie ja inzwischen etliche Stunden von der Mutter getrennt). Verletzungen hatte sie sich übrigens nicht zugezogen, wie Frau Keil feststellte. Da es üblich ist, Fledermäuse wieder dort auszusetzen, wo sie gefunden wurden, kamen gegen 22.30h zwei ehrenamtliche Mitarbeiter des NABU ( Carina Bach und Ricky Stankewitz), um den kleinen Ausreißer (übrigens eine Breitflügelfledermaus, wie wir inzwischen erfahren hatten) wieder mit seiner Mutter zusammenzubringen. Während wir im 4. Stockwerk auf dem Laubengang vor unserer Wohnung standen und überlegten, wie das am sinnvollsten zu bewerkstelligen sei, saß die kleine Fledermaus, inzwischen wieder putzmunter, auf der Hand von Ricky Stankewitz und stieß zwitschernde kleine Rufe aus. Nach etwa 2 Minuten flog plötzlich eine Fledermaus mehrmals dicht an uns vorüber und kam dabei immer näher, bis sie schließlich auf den schalenförmig zusammengelegten Händen des jungen Mannes landete - die Fledermausmutter hatte ihr Junges wiedergefunden! Nach etwa einer halben Minute hatte sie das Kleine an ihrer Unterseite sicher verstaut und flog mit ihm davon... Von dieser Szene gibt es kein Foto, da ich das Muttertier nicht mit dem Blitz erschrecken wollte. Dieses Erlebnis war für uns mehr als nur ein Ersatz für die fehlende deutsche Beteiligung am Fußball-Endspiel, das Spanien in der Zwischenzeit mit 4:0 gegen Italien gewonnen hatte. ;-)
Ich habe nun schon länger mit Fledermäusen zu tun, aber so ein Erlebnis hatte ich bis dahin noch nie und werde es mit Sicherheit auch nicht so schnell vergessen!
Meinen Dank an alle Beteiligten zur Rettung, besonders an Carina für die außergewöhnliche Unterstützung!
Auch ich fand es ein außergewöhnliches und schönes Erlebnis, vor allem, als die glückliche Mutter mit ihrem Kleinen zurück zum Quartier unter der Dachlücke flog, um es dort in Sicherheit zu bringen.
Hoffentlich können wir noch vielen Fledermäusen helfen!
Eine anrührende Geschichte mit Happy End für die Natur und mit einem Erfolgserlebnis für alle beteiligten Retter! Gratulation zu diesem spannenden Bericht!
Soso, der große amerikanische Elektronik-Konzern hat wieder ein neues Handy auf den Markt gebracht. Also, wenn ich diese Aufregung sehe, (oder ist es schon Hysterie?) wenn da was Neues mit nem "i" vorne dran rauskommt, geht mir durch den Kopf, daß Steve J. für viele statt "Erfinder von Elektronikgeräten" eigentlich schon eher sowas wie ein "Religionsstifter" war, so "gläubig", wie die "Apple-Jünger" dem jeweils neuesten...
Allmählich steht mit das Thema EUROPA wirklich bis HIER!!
Heute morgen musste ich in meiner Tageszeitung lesen, daß Brüssel, der "Olymp" des regulierungswütigen Berufsbeamtentums nach Kopfgeburten wie der Festlegung des Krümmungswinkels einer Banane per EU-Norm, dem "Glühbirnenverbot", das uns die hochgiftige Energiesparlampe beschert hat, nun dem geplagten EU-Bürger auch noch vorschreiben will, welchen Duschkopf er künftig...
Heute berichteten die Leine-Nachrichten unter der Überschrift "Tierquäler verstümmeln Ente" über einen Fall von Tierquälerei, der mir vor Zorn die Tränen in die Augen treibt!
Da haben Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren am Stückefeldteich eine Ente mit einem Stock derart malträtiert, daß der untere Teil ihres Schnabels jetzt nur noch an einem Hautfetzen hängt. Und dann wurde eine Zeugin, die sich einmischen wollte, auch...
PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 05.03.2013
Am heutigen Vormittag stromerte ein Hund in der Sudewiesenstraße in Laatzen umher. Gegen 10.30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen zum Einfangen alarmiert.
Durch den Bauhof der Stadt Laatzen erfolgte die Alarmmeldung, auf dem Gelände der Kindertagesstätte in der Sudewiesenstraße hatten die Mitarbeiter den großen Schäferhundmischling entdeckt. Die beiden Einsatzkräfte der...
Verehrte Naturfreundinnen und Naturfreunde,
nun endlich ist es soweit. Das vor knapp einem Jahr aus terminlichen Gründen abgesagte Referat „Hornissen, "Wespen und Hummeln sind friedfertiger als ihr Ruf", wird am Donnerstag, 11. April 2013 um 19 Uhr, im Naturschutzzentrum „ALTE FEUERWACHE“ des NABU Laatzen, Ohestrasse 14, 30880 Laatzen, von Erhard Zander der Vortrag mit einer Diaschau über das sehr interessante Thema, was...
Langenhagen: Wasserturm | Die Rudi-Rotbein-Gruppe Langenhagen startet in den Frühling und lädt am 09.03.2013 von 14.00 bis 16.00 Uhr herzlich zu einer Entdeckungstour durch den Eichenpark ein.
Nach einem langen Winter mit Eis und Schnee freuen sich die Betreuer der Rudi-Rotbein-Gruppe, wieder mit den Kindern in der Natur unterwegs zu sein. Welche Frühlingsblüher stecken ihre Köpfe aus der noch kalten Erde? Gemeinsam macht sich die Gruppe auf die...