Christlicher Seniorenbund Immanuel Laatzen wandert im „Vogelsberg“

Rast am "Gackerstein"
Laatzen: Gabriele Böer | Anfang September, zur besten Wanderzeit, fuhr eine aus 26 Teilnehmern bestehende Wandergruppe des Christl. Seniorenbundes Immanuel Laatzen in das Vulkangebiet „Vogelsberg“, Europas größtem erloschenen Vulkan, in der Mitte Hessens.
Es erwartete sie eine reizvolle, abwechslungsreiche Landschaft, in der Naturschutz bereits früh begonnen hat. Flussszenen, Felder und baumbestandene Wiesen wechseln sich ab mit weiten Ausblicken bis zur benachbarten Rhön, den Taunus oder das Knüllgebirge.
Der gemütliche Landgasthof „Kupferschmiede“ in Schotten-Rainrod, dem größten der 14 Stadtteile des Hauptortes Schotten, war Ausgangspunkt erlebnisreicher Wandertage.
Nach der Ankunft gab es die erste Tour zum nahegelegenen „Nidda-Stausee“ mit vielen
Freizeitmöglichkeiten.
Am nächsten Tag wurde frühmorgens zu einer Stadtführung in Schotten aufgebrochen. Ursprung und Name des zentralen Ortes gehen auf den Bau einer unvollendeten Wallfahrtskirche durch iro-schottische Mönche im Jahr 778 zurück.
Die Gruppe konnte u.a. die gut erhaltene gotische Liebfrauenkirche (erbaut 1350-1385), mit dem bedeutenden Flügelalter des „Schottener Meisters“ besichtigen. Sie ist seit 1527 evangelisch und bis heute Pilgerkirche. Die hübschen Fachwerkbauten der Stadt wurden im Mittelalter hauptsächlich von Metzgern aber auch von Tuchmachern bewohnt.
Nach dem Abendessen ging es mit Fackeln auf eine 5 km lange geführte Nachtwanderung unter sternenklarem Himmel.
„Auf der Spur der Natur“ waren die Wanderer am nächsten Tag in Eichelsachsen, einem beschaulichen Nachbarort, unterwegs. Die Wirtin der Gaststätte „Petermann“ erwartete hier die Gäste mit selbstgebackenem Kuchen und zur Begrüßung der Wandergruppe kam der Ortsbürgermeister vorbei und überreichte jedem ein kleines Geschenk.
Zum 764 m hohen „Hoherodskopf“, der zweithöchsten Erhebung der Vulkanregion, ging es dann am letzten Tag. Hier hatten die Teilnehmer Zeit für eigene Unternehmungen. Die besonders mutigen balancierten auf einem Baumkronenpfad und hatten einen Riesenspaß daran. Nach dem 12 bzw. 16 km langen Abstieg in das 600 m tiefer gelegene Schotten oder
direkt bis Rainrod begann der Abschiedsabend mit leckerem Grillbuffet im Vulkangarten der „Kupferschmiede“.
Anschließend hatten die Ausrichter der Wanderfreizeit Gaby Böer und Peter Wilhelm noch eine Überraschung bereit. Das „Bergwacht Trio Schotten“ musizierte und sorgte für ausgelassene Stimmung, die Müdigkeit und wunde Füße vergessen ließ.
Eine herrliche Urlaubsregion mit gesundem Klima und liebenswerten Menschen war erkundet worden.
Gaby Böer
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