Und dann kam Alex… - Gewaltprävention in der Erich Kästner Realschule Laatzen
Ein fiktiver Fall: Der 17jährige Schüler Alex wurde nach eigenen Angaben über Jahre hinweg von Mitschülern gemobbt und gedemütigt. Um diesen zu imponieren, schlägt er – als Mutprobe – einen wehrlosen älteren Mann. Alex weiß nicht, dass seine „Mutprobe“ gefilmt und per Handy an andere Mitschüler gesendet wird. Das Handy wird von Lehrern der Schule entdeckt. Alex flüchtet, kommt am nächsten Tag bewaffnet in die Schule und will erzwingen, dass die Mitschüler gestehen, ihn gezwungen zu haben, den Mann zu schlagen. Sein Vorhaben misslingt. Nachdem er mehrere Stunden mit einigen Geiseln in einem Klassenraum verbracht hat, beschließt er sich das Leben zu nehmen. Hier setzt das eigentliche Stück an: Alex beginnt zu erzählen … .
Die Realschüler der Erich Kästner Realschule haben sich am Dienstag im Rahmen des Gewaltpräventionskonzeptes der Laatzener Schule mit dem Theaterstück und dem Themen Gewaltprävention und Mobbing beschäftigt.
Nach der Aufführung haben die Schülerinnen und Schüler engagiert mit den Schauspielern Judith Grassinger und Tancredi Volpert über die Auswüchse von Gewalt und Mobbing – und vor allem wie man dem begegnen kann – diskutiert.
Beratungslehrerin Dagmar Fiedler hatte in Absprache mit Schulleiter Oliver Brandt die Berliner Schauspieler nach Laatzen eingeladen.


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