Fast 100 Gäste genießen das erste Grasdorfer Frühlingsfrühstück

...mit der Drehorgel dabei.
Laatzen: Grasdorf |

Eine Vielzahl munterer Menschen an bunt gedeckten Frühstückstischen unter den großen Bäumen vor der St. Marienkirche in Grasdorf – dieses idyllische Bild bot sich vorbeifahrenden Radlern oder dem einen oder anderen Spaziergänger, der durch Grasdorf kam.

Die beiden Grasdorfer Stiftungen, die Stiftung Grasdorf an der Leine und die Stiftung Dorfkirche St. Marien, hatten am 7. Juni 2015 zum ersten Grasdorfer Frühlingsfrühstück eingeladen. So strömten bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ca. 100 Menschen mit Picknickkörben auf die Wiese vor der Kirche. Was sie in ihren Körben hatten, ließ keine Wünsche offen: Schnell waren Sekt und Lachs, Kaffee und Brötchen und viele weitere Leckereien auf den Tischen zu sehen. Wem etwas fehlte, der holte es sich vom Nachbarn und konnte dann auch gleich einmal dessen wunderbare Marmelade oder ein Lachshäppchen probieren. So kamen Jung und Alt ins Gespräch. Radler und Spaziergänger, die zufällig des Wegs kamen, wurden einfach kurzerhand mit eingeladen, denn es war genug für alle da.

Abgesehen von angeregten Gesprächen sorgte ein kleines kulturelles Programm für Unterhaltung und Kurzweil. Karlheinz Rudow mit seiner Drehorgel war eigens aus dem Weserbergland angereist und eine Gruppe des Laatzener Musikkreises unter der Leitung von Dietmar Lex spielte zwischen den Tischen irische Volksweisen und sorgte so für eine ganz besondere Atmosphäre.
Ein bisschen Bewegung brachten im Anschluss zwei Führungen, an denen die Gäste teilnehmen konnten. Auf einem literarischen Spaziergang durch das Dorf verbanden Dorit Battermann und Holger Schröder historische Informationen über Grasdorf mit literarischen Texten, die manchmal witzig manchmal tiefsinnig waren und so den Gästen einen anderen Blick auf Alltägliches in Grasdorf öffneten. Einen ungewöhnlichen Einblick bekamen die Gäste auch bei der Orgelführung. Auf der Empore der St. Marienkirche erklärte Eberhard Chappuzeau den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern, wie eine Kirchenorgel funktioniert, wie die Töne entstehen und worauf beim Spiel einer Orgel zu achten ist.
Das Frühlingsfrühstück endete mit einem riesigen Kuchenbuffet, an dem sich noch einmal jeder nach Herzenslust bedienen konnte.
Das Ziel unterschiedliche Menschen zusammenzubringen, neue Menschen kennen zu lernen und die beiden Grasdorfer Stiftungen vorzustellen, hätte nicht besser erreicht werden können.
Zum Schluss waren alle so zufrieden, dass nicht nur die Sonne, sondern auch die Gesichter strahlten und Klarheit drüber bestand: Das nächste Grasdorfer Frühlingsfrühstück kommt bestimmt.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.06.2015 | 21:31  
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