Definition ´Arbeit´ - Nunmehr offener Brief an Guido Westerwelle
Werte MitstreiterInnen,
wie ich nach Monaten Abstinenz von ´myheimat´ sehe, geht es hier mehr und mehr um Werbung, positives Denken und rosarote Weltanschauungen (auch ohne Brille, die sich ja bekanntlich nur noch wohlhabende Menschen leisten können).
Vor drei Monaten schrieb ich an den Vizekanzler, Außenminister und Vorsitzenden der FDP einen Brief, der (wie vermutet) nicht beantwortet blieb.
Im vorderen Teil meiner privaten Internetseite ( http://www.workingfornothing.org ) kann der Brief nachgelesen werden. Übrigens handelt es sich um eine (bis auf einen Hinweis zu einer Suchmaschine) werbungsfreie Seite im world wide web.
Allen einen lebenswerten Tag wünschend verbleibe ich
mit freundlichem Gruß
U. Lange
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Naja, wie soll er auf die Frage, was Arbeit sei, antworten können? Er weiß es halt nicht ;)
Btw, was deine Forderungen betrifft:
Haus-/Erziehungsarbeit: Das Geld für Kinderbetreuung wird doch längst gezahlt - allerdings gehen die Milliarden an die Fremdbetreuungsunternehmen. Man müsste es also nur an die Familien auszahlen und denen die Wahl überlassen, ob sie selbst betreuen oder ihre Kinder outsourcen.
Unterschiedliche Löhne: Da kann man der Politik keine Vorwürfe mehr machen, weil sie alles getan hat, um Gleichberechtigung zu schaffen. Dass Frauen Verträge unterschreiben mit Lohnvereinbarungen, die unter den männlichen Abschlüssen liegen, kann man keinem anderen anlasten als den Frauen selbst.
Sicher gibt es Umstände, die Menschen dazu zwingen, Niedriglohnverträge zu unterschreiben - aber das trifft auf Mann und Frau zu.
Zitat:"positives Denken und rosarote Weltanschauungen (auch ohne Brille, die sich ja bekanntlich nur noch wohlhabende Menschen leisten können)."
dazu möchte ich Beifall spenden, so ist es hier tatsächlich, aber nicht bei allen. Die Werbung am Rande ist unangenehm aber wohl nötig. Nichts ist umsonst.
Guten Tag!
Der Brief ist der richtige Schritt. Nun durch Wortmeldungen können wir wahrgenommen werden. Das nun keine Antwort, von G.W. , kommt ist ein Ausdruck der vorhandenen Parallelgesellschaft. Man hat das Gefühl wir existieren gar nicht. Die Lohnpolitik ist ein Produkt der letzten politischen Jahre aller etablierten Parteien, somit müssten diesen Brief alle erhalten. Würde es an jeder Ecke, Leute wie Sie geben, es wäre anders in diesem Land.
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