Auf den Gewässern rund um Magdeburg

Am 1. Sonntag im September war es wieder soweit. Der Musikverein Rethen machte mit seinen aktiven und fördernden Mitgliedern, sowie seinen Gästen eine Tagestour. Sie führte bei sonnigem Wetter in diesem Jahr wieder nach Magdeburg, wo es bereits vor 2,5 Jahren hinging. Unterwegs stärkten sich alle Reisenden bei Kaffee und leckerem Baguette.

Für Ingrid Lüning spielten zwei Musiker auf den Trompeten noch nachträglich ein Geburtstagsständchen – und alle stimmten kräftig mit ein.

Dann wurden weiter die Antworten von dem Frage-Quiz angekreuzt, welches bis zum Ausstieg in Magdeburg abgegeben werden musste. Hierauf freuten sich schon einige das ganze Jahr, was es wohl wieder Wissenswertes und auch zu Raten gäbe. ☺

Zuerst besuchten wir das 6. Kaiser-Otto-Fest, ein Fest zu Ehren des ersten römisch-deutschen Kaisers „Otto des Großen“ und dem Erfinder und Diplomat „Otto von Guericke“. Auf dem sehr großen Areal gab es so einiges über die 1200-jährige Stadtgeschichte zu entdecken und zu bestaunen: Markteröffnung mit Güterprüfung, Musik mit historischen Instrumenten und Gesang, wanderndes Theater, Ritterkämpfe, usw.
Man konnte auch erst das „Wolfsblut“, ein weinhaltiges Getränk probieren, dann mit dem Händler feilschen und anschließend mit ein paar Talern bezahlen. 
Viele von uns hatten dabei sehr viel Spaß und Freude.

Anschließend aßen wir gemeinsam, in der Nähe vom Hundertwasserhaus,
in einem böhmischen Restaurant zu Mittag. Keiner verließ dann hungrig das Restaurant, um rechtzeitig zum Schiffsanleger zu gelangen.
Leider versperrten uns so viele Autofahrer die Zufahrt zu den Busparkplätzen am Anleger, dass wir etwas in Zeitnot kamen. Nach Rücksprache wartete Gott sei Dank das Ausflugsschiff auf uns, da aufgrund des niedrigen Wasserstandes der Elbe, wir fast die einzigen Fahrgäste auf dem Schiff waren und wir reservierte Plätze hatten. Viele andere Schiffe durften deshalb schon gar nicht mehr die Elbe befahren.
Ein kleiner Fußmarsch war dann noch notwendig, bei dem wir einen Fischmarkt überquerten. Unsere tapferen „Teilnehmer ohne Sportschuhe“ kamen dann geschafft, aber glücklich auf dem Schiff an. Beim Rückweg war es dann wesentlich einfacher (siehe Foto)!

Durch diese kleine Verzögerung war dann schon ein entgegenkommendes Boot in der Schleuse Rothensee und wir mussten im Elbe-Abstiegskanal auf unseren Einlass warten. Nächster Punkt war dann das Schiffshebewerk, welches uns in den Mittellandkanal beförderte. Dort drehten wir eine Ehrenrunde und fuhren in umgekehrter Richtung wieder zurück zum Anleger Petriförder. Nun hatten wir fast 1 Stunde Verspätung und traten sogleich unsere Heimreise an.

Aber damit nicht genug. Die Autobahn A2 tat noch Weiteres für eine spätere Ankunft in der Heimat, wie z.B. der Autounfall, der Liegenbleiber und 12 km Baustellenstau.

Da konnte von Heike Langner in Ruhe die Preisverteilung vom Quiz durchgeführt werden. Diesmal gab es vier 1. Plätze, einen 2. Platz und sogar acht 3. Plätze.
Alle Teilnehmer freuen sich schon auf die nächste interessante Tagestour im Jahr 2017 und den 1. Kegelabend am 26.10.2016 im Restaurant Erbenholz.
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