Wasserdampf und Feuer - Feuerwehr im Einsatz

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 05.01.2012

Zu zwei Einsätzen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag rückten die Feuerwehren im Laatzener Stadtgebiet aus. Wasserdampf im Krankenhaus und eine brennende Sauna beschäftigten die Einsatzkräfte.
Am Mittwoch um 23.04 Uhr alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Laatzen zum Agnes-Karll-Krankenhaus im Ortsteil Grasdorf, die dortige Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Vor Ort schnell Entwarnung: In der Teeküche der Schwestern hatten Töpfe mit kochenden Kartoffeln soviel Wasserdampf freigesetzt, dass die Brandmeldeanlage auslöste. Nach wenigen Minuten rückten die Kräfte wieder ein.
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Um 0.44 Uhr am Donnerstagmorgen piepten die Melder erneut, nun für die Ortsfeuerwehren Rethen und Laatzen. Es wurde eine brennende Sauna im Keller eines Reihenhauses in der Wilhelm-Hauff-Straße in Rethen gemeldet. Umgehend rückten die Helfer mit acht Fahrzeugen und über 40 Einsatzkräften aus. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz betrat den total verqualmten Keller. In der Heimsauna waren die Flammen schon erloschen. Der 63 Jahre alte Hausbewohner hatte die Flammen schon mit reichlich Wasser gelöscht, dabei hatte er aber etliche Atemzüge des Rauchs eingeatmet. Er kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Die ebenfalls anwesende Ehefrau blieb unverletzt, sie hatte beim Bemerken des Feuers sofort und richtig reagiert und den Notruf 112 gewählt. Löschversuche unternahm sie nicht. Bemerkt hatten beide den beißenden Rauch als der Heimrauchmelder anfing zu piepen und beide Rauchgeruch wahrnahmen.

Die noch rauchenden Trümmer von Möbeln und Hausrat wurden von der Feuerwehr restlos abgelöscht. Mit einem Hochleistungslüfter wurde außerdem minutenlang frische Luft in den Keller geblasen. Mit der Wärmebildkamera kontrollierten die Retter die Umgebung des Feuers nach Brandnestern.

Vor Ort nahm die Polizei Ermittlungen zur Brandursache auf.
Den entstandenen Sachschaden schätzen Polizei und Feuerwehr auf 20.000 Euro.

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