Übungsdienst "Technische Hilfeleistung" bei der Ortsfw. Laatzen

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 11.07.2015


Knapp zwei Dutzend Helfer der Ortsfeuerwehr Laatzen übten in den letzten Wochen in und an einem stillgelegten Gewerbegrundstück die "kleine technische Hilfeleistung". Im Vordergrund standen dabei die Öffnung von Türen sowie das Trennen von Werkstoffen.

Ausbilder René Stuckenberg erläuterte den Feuerwehrleuten die Handhabung der motorbetriebenen Rettungssäge (Multi-Cut-Säge). Die mit einer Spezialkette ausgestattete Säge basiert auf einer handelsüblichen Benzin-Kettensäge, mit einem Tiefenbegrenzer kann man die erforderliche Schnitttiefe einstellen. Gesägt wird mit diesem Einsatzgerät im Stechschnitt, sie eignet sich für Verbundglasscheiben, dünne Bleche, leichte Wände und Türen. Gerade falls eine Tür schnell geöffnet werden soll, kann diese Säge schnell für ein Loch im Türblatt sorgen.
Falls einmal Dachpappe gesägt werden sollte, muss die Sägekette allerdings schnell von den klebrigen Resten befreit werden, da diese sonst antrocknen.

Draußen an einem Regal aus Metall versuchten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute derweil mit einem Gemisch aus Acetylen und Sauerstoff Teile abzutrennen. "Nach dem Erwärmen müsst ihr langsam das Metall schneiden", erläuterte Ausbilder Yannik Schollmeyer. Jeder der sechs ehrenamtlichen Helfer versuchte anschließend selbst einmal Metall "zu schneiden". Zuerst öffneten die Laatzener Retter die Sauerstoffflasche dann das Acetylen, am Manometer sahen sie den Ausgangsdruck des Gemisches. Mit dem Brennkopf wurde nun noch die Flamme reguliert und schon ging es los. Das die Helfer bei ihrer Arbeit Handschuhe (wegen der Wärme und des Funkenfluges) und eine Schutzbrille trugen ist selbstverständlich.

An einer weiteren Station übten die ehrenamtlichen Helfer aus Laatzen das Öffnen von Wohnungstüren. In einem Rucksack führen die Laatzener das dafür notwendige Werkzeug mit. Gerade beim Stichwort "Hilflose Person hinter Tür" setzen die Laatzener diese Gerätschaften ein, auch dieses Jahr gab es schon viele solcher Einsätze. Mit den Utensilien lassen sich die Türen fast schadlos öffnen. "Nur das Schloss ist beschädigt und muss ersetzt werden", erläutert Ausbilder Ansgar Aselmeyer.

Die Bilder zeigen die Feuerwehr beim Trennen von Werkstoffen an Metallteilen.
Fotos: Senft
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.