Übung der Feuerwehr - Schule brennt

von Gerald Senft aus Laatzen | am 11.03.2010 | 428 mal gelesen | 1 Kommentar | 0 Bildkommentare | 9 Bilder
...mit Atemschutz in die Schule...

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 11.03.2010

Übung an der Grundschule Im langen Feld - zehn vermisste Personen

Mit 40 Einsatzkräften und beiden Löschzügen rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen am gestrigen Mittwoch zu einer Einsatzübung nach Laatzen-Mitte aus. Die Grundschule Im langen Feld war als Objekt ausgewählt worden. Mit knappen Worten schilderte die Übungsleitung das Szenario: Bei einem Übungsabend von 30 Spielleuten im Erdgeschoss ist es zu einer starken Verqualmung gekommen, zehn Personen wurde die Flucht nach draußen durch den starken Rauch verwehrt. Ein Feuer ist ausgebrochen.
Wenige Minuten nach Eintreffen am Brandort waren vier Trupps, ausgestattet mit Atemschutzgeräten, auf dem Weg in die Pausenhalle. Die Masken waren durch Folie und die Fenster der Schule durch Planen und Vorhänge verdunkelt, sodass für die Retter die Sicht "gleich Null" war. Auf den Knien robbend tasteten sich die Feuerwehrleute Quadratmeter für Quadratmeter durch die große Halle. Schon bald waren die ersten "Vermissten" gefunden, auf Bergetüchern brachten die Helfer sie nach draußen. Keine leichte Aufgabe, wenn man nichts sehen kann. Am Ausgang zum Schulhof übernahmen dann weitere Kräfte die Opfer und brachten sie per Trage zum Sammelplatz. Parallel dazu wurde von draußen und im Innenangriff die Brandbekämpfung eingeleitet. Insgesamt vier C- und ein B-Rohr setzten die Helfer zur "Brandbekämpfung" ein.
Auf der Straße Im langen Feld wurde ein Unterflurhydrant zur Wasserversorgung geöffnet, zahlreiche Autofahrer mussten auf schnell ausgelegten Schlauchbrücken über die Schläuche fahren. Gesichert war die "Einsatzstelle Schule" mit vielen Weitwarnleuchten und Verkehrsleitkegeln. Es blinkte und blitzte in der Straße gewaltig. Auch große portable Scheinwerfer erhellten das Gebäude. Für Anwohner ein ungewöhnliches Bild, viele dachten es brenne tatsächlich. Im Einsatzleitwagen liefen derweil alle Meldungen zusammen, beide Sprechfunker hatten alle Hände voll zu tun um die Anweisungen der Einsatzleiter auszuführen und die geforderten Daten aus dem Computer bereitzustellen. Nachrückende Kräfte wurden eingewiesen, Feuerwehren nachalarrmiert und Gebäudedaten an die Trupps vor Ort weitergegeben.
"Es hat eine gute Abstimmung zwischen den Trupps gegeben, wir sind mit der Übung zufrieden", war das Fazit der Übungsleitung. Kleine Fehler wurden besprochen und Verbesserungen angeregt.

Bilder anbei, alle: Senft

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 13.03.2010
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1 Kommentar zum Beitrag
20.628
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 11.03.2010 um 16:47 Uhr  
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