Übung der Feuerwehr - Rauchschwaden aus Schule

Drehleiter vor der Schule....
PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 23.10.2014

Nach dem Einsatz gleich zur Übung - Ortsfeuerwehr Laatzen fährt von Arnum zur Grundschule nach Alt Laatzen

Um 18.35 Uhr am Mittwoch (22.10.2014) piepten bei der Ortsfeuerwehr Laatzen die Alarmmelder, Gasgeruch im Keller eines Hauses in Hemmingen-Arnum meldete die Leitstelle. Mit dem Gerätewagen-Mess sowie dem Einsatzleitwagen waren wenige Minuten später die Retter auf dem Weg zur Einsatzstelle. Glücklicherweise brauchten sie nicht einzugriefen, da Lösungsmittel für den "Gasgeruch" gesorgt hatten.
Gegen 19 Uhr startete dann die Übung an der Grundschule in der Alten Rathausstraße in Laatzen. Übungsleiter René Stuckenberg gab vor Ort kurz das Szenario bekannt: "Im 2. Obergeschoss brennt es in zwei Klassenräumen unter starker Rauchentwicklung, zwei Personen werden vermisst." Tatsächlich waberte starker Qualm (Rauchmaschine) so echt aus den Fenstern, dass Passanten auf das "Feuer" aufmerksam wurden und die Feuerwehr darauf hinwiesen. Blitzleuchten sorgten zusätzlich für "zuckende Flammen".
Unter Atemschutz betraten etliche Trupps über das Treppenhaus die Schule, eine "Techniketage" wurde eiligst vor der Rauchgrenze aufgebaut und Schläuche verlegt. Zur weiteren Eindämmung des Qualms setzten die Helfer einen mobilen Rauchverschluss an einer Tür ein. Nachdem ein Trupp plötzlich ausfiel, musste der Rettungstrupp blitzschnell eingreifen und die "verunfallten" Helfer aus dem Gefahrenbereich retten. Nach wenigen Minuten waren beide Puppen und die Kameraden in Sicherheit. Selbst über die Drehleiter wurden von außen Helfer aus dem 2. Obergeschoss in Sicherheit gebracht.
Von außen wirkte die Übung wie ein echter Einsatz: Zahlreiche Schläuche lagen auf dem Fußweg, Helfer mit Tragen warteten auf die "Verletzten", Rauchschwaden kamen aus dem Obergeschoss und etliche Einsatzfahrzeugen standen vor dem Schulportal.
Um 20.30 Uhr beendete die Feuerwehr ihre Übung in der Schule. Dem Hausmeister der Einrichtung, Hans-Peter Pfeiffer, dankten die ehrenamtlichen Helfer mit einem "Gut Wehr" für die Räumlichkeiten. Danach rückten die sechs Fahrzeuge wieder ein.
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