Schwerer Verkehrsunfall auf BAB 7 Kreuz Hannover Süd -> Hildesheim 2 schwer Verletzte

Übersicht über die Einsatzstelle. Im hinteren Schatten sieht man den Unfallporsche.

Um 20:13 wurde die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse sowie der Rüstzug der Stadtfeuerwehr Laatzen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A7 alarmiert.

Zwischen dem Kreuz Hannover Süd und der Anschlussstelle Hotteln hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei PKW´s ereignet.

Bereits auf der Anfahrt erreichte die Retter per Funk die Information, das keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt seien.

An der Unfallstelle bot sich den Feuerwehrfrauen und -männern auf circa 150 bis 200 Metern ein Trümmerfeld über die gesamten drei Spuren der BAB 7 in Richtung Hildesheim. Sofort wurde die Autobahn 7, ab der Anschlussstelle Laatzen, durch die Polizei voll gesperrt.

Aus dem Porsche wurde ein Mann mit schweren Verletzungen, und aus der A-Klasse eine Frau, ebenfalls schwerverletzt, durch den Rettungsdienst gerettet.
Die zwei schwerverletzten Personen wurden bereits durch zwei Notärzte und zwei Rettungswagenbesatzungen versorgt und anschließend in Krankenhäuser nach Hildesheim und Hannover gebracht.

Ersten Polizeiermittlungen zu Folge hatte sich der Unfall vermutlich wie folgt ereignet: Ein Porschefahrer fuhr mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung Hannover kommend und prallte, aus noch ungeklärter Ursache, in die Mittelleitplanke. Das Fahrzeugwrack blieb auf der mittleren Spur liegen. Ein nachfolgender Mercedes A-Klasse konnte dem verunfallten Wagen nicht mehr ausweichen und fuhr in die Fahrerseite des Unfallfahrzeuges. Vermutlich hob die A-Klasse durch den Zusammenstoß ab und überschlug sich. Circa 50 Meter weiter blieb der Mercedes, auf der Standspur der Autobahn, auf dem Dach liegen.

Die Feuerwehrleute aus Ingeln-Oesselse klemmten die Batterien der völlig zerstörten Fahrzuge ab, sicherten gegen eventuell mögliches Feuer mit einem Schaumrohr und einem Hochdrucklöscher und streuten, mit Ihren Kameraden der Rüstzuges Laatzen, die auslaufenden Betriebsstoffe ab. Anschließend konnten die Laatzener Feuerwehrkameraden wieder einrücken.

Die Unfallstelle wurde durch die Kameraden aus Ingeln-Oesselse noch ausgeleuchtet. Der Verkehrsunfalldienst (VUD) der Polizei nahm seine Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Gegen 22:00 Uhr begann die Polizei, die sich im Stau befindenden Autofahrer zurück zur Anschlussstelle Laatzen zu leiten.

Gegen 23:30 Uhr, nach dem der VUD seine Arbeiten beendet hatte, bauten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ingeln-Oesselse die Beleuchtungsgeräte wieder ab. Um 23:50 Uhr war die Ortswehr wieder in ihrem Gerätehaus eingerückt.

Die BAB 7 blieb noch, für die Aufräumarbeiten, in Richtung Hildesheim voll gesperrt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse mit 17 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen, der Rüstzug der Stadtfeuerwehr Laatzen, zwei Rettungs- und zwei Notarztwagen sowie diverse Polizeikräfte und der VUD der Polizei.

Text: Mirko Kreikenbohm (Ortspressewart OFw Ingeln-Oesselse)
Fotos: Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse

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Hendrik Müller aus Barsinghausen am 17.10.2011 um 10:03 Uhr  
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