Rückblick bei der Ortsfeuerwehr Laatzen - Hauptversammlung

Sejmen Jonas und Klaus-Dieter Wichmann....
 
..volles Haus....
PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 11.01.2015

Auch in diesem Jahr fanden wieder viele Besucher von Rat und Verwaltung, aus der Bevölkerung sowie der angrenzenden Feuerwehren den Weg ins Laatzener Feuerwehrhaus, um den Jahresbericht für 2014 zu hören. In diesem Jahr blickte das erste Mal der im letzten Jahr neu gewählte Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Wichmann auf das letzte Jahr zurück.
Mit zwei Schweigeminuten gedachten die Anwesenden den Opfern der Terroranschläge in Frankreich sowie eines verstorbenen Mitgliedes im letzten Jahr, danach begann der Ortsbrandmeister mit seinem bebildertem Jahresrückblick. "Das Jahr 2014 begann am 1. Januar recht früh um 0.07 Uhr mit einem Heckenbrand und endete am 31. Dezember gegen 23 Uhr mit einem brennenden Container in der Eichstraße", fasste Wichmann die 325 Einsätze kurz zusammen. Dazwischen lagen Verkehrsunfälle mit mehreren Toten auf den Bundesstraße 6 und 443, etliche Brände sowie sehr viele Einsätze zu "hilflosen Personen hinter verschlossener Tür".
Genaue Zahlen nannte der stellvertretende Ortsbrandmeister Sebastian Osterwald: "Die 90 Kräfte der Einsatzabteilung, davon über zehn Prozent Frauen, rückten zu insgesamt 325 Einsätze aus, so kamen 3400 Einsatzstunden zusammen". Die Laatzener halfen bei 148 Brandeinsätzen und 177 technischen Hilfeleistungen. Hinter diesen Zahlen verbergen sich unter anderem zwölf Brandsicherheitswachen, elf Brände von Kraftfahrzeugen, 59 Sturm-/Wassereinsätze, 34 Entstehungsbrände und 66 Alarme wegen aufgelaufener automatischer Brandmeldeanlagen. "Im Juli alleine waren wir über 60 Mal im Einsatz, der stärkte Einsatzmonat im letzten Jahr", bilanzierte Osterwald. Insgesamt konnten 50 Personen von der Ortsfeuerwehr Laatzen gerettet werden, für neun kam leider jede Hilfe zu spät.
Die 90 Personen starke Einsatzabteilung wird durch 200 Förderer, 28 Alterskameraden, fünf Ehrenmitglieder, 23 Jugendliche sowie neun Kinder unterstützt.
Vom Geschehen in den Sonderabteilungen (Besatzung des Einsatzleitwagens, Gefahrgutzug) wurde ebenfalls kurz berichtet, dort engagieren sich die ehrenamtlichen Helfer noch zusätzlich zum wöchentlichen Ausbildungsdienst. Beide Leiter zogen eine positive Bilanz für 2014.
Auch die beiden Kollegen aus den Alterabteilungen Grasdorf und Laatzen berichteten von zahlreichen Veranstaltungen. Beide Seniorengruppen trafen sich zu vielen Besichtigungen, Jubiläen und unterstützten die Ortsfeuerwehr bei Veranstaltungen im letzten Jahr.
Nach dem fünfjährigen Bestehen der Kinderabteilung beendete deren Leiter nach dem Rückblick auf die letzten fünf Jahre seine Tätigkeit. Marcel Kühntopf folgt nun auf Sejmen Jonas und wird die Arbeit weiterführen.
Zum neuen Sicherheitsbeauftragten wurde Frank Wöbbecke gewählt und zum Kassenprüfer Rudolf Himstedt.
Neu in der Ortsfeuerwehr verpflichtete Ortsbrandmeister Wichmann den Kameraden Torben Gliesmann und die Kameradin Merle Thielebein.

Einen neuen Dienstgrad und somit befördert wurden Daniel Hauer und Christian Frindt (Oberfeuerwehrmann), Francesca Seidel (Oberfeuerwehrfrau), Pierre Redeck und Yannic Schollmeyer (Hauptfeuerwehrmann), Jessica Fischer (Hauptfeuerwehrfrau), Frank Wöbbecke (1. Hauptfeuerwehrmann), Gunnar Krone (Löschmeister), Holger Kaßen (Löschmeister), Rene Hahn (Oberlöschmeister), Sebastian Osterwald (Oberbrandmeister) und Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Wichmann zum Hauptbrandmeister.
Zum Ehrenmitglied wurde der langjährige Ortsbrandmeister und noch jetzige Schirrmeister der Stadtfeuerwehr Peter Becker ernannt.

Bürgermeister Jürgen Köhne war beeindruckt von den vielen Einsätzen und dem hohen Ausbildungsstand der Ortsfeuerwehr Laatzen: "Der Aufwand für die Ausbildung und die geleistete Arbeit ist enorm", zollte Köhne den Feuerwehrleuten seinen Respekt. Nur mit viel Spaß und Kameradschaft ist dieses zu leisten.
Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann skizzierte kurz das Einsatzgeschehen im Stadtgebeit auf (insgesamt 515 Alarmierungen in 2014) und ermahnte die langsam älter werdenden Einsatzfahrzeuge baldmöglichst zu ersetzten. Außerdem dankte er den Arbeitgebern für die Freistellung der Feuerwehrangehörigen zu Einsätzen während der Arbeitszeit und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Polizei.
Dieses konnte der Leiter der Polizei in Laatzen, Hans Müller, auch gleich zurückgeben: "Die professionelle Hilfe durch die Feuerwehr in Laatzen ist schon auf einem sehr hohem Niveau". Er sagte auch, dass es im letzten Jahr kein gutes Jahr für Laatzen war, denn fünf Verkehrstoten auf Laatzens Straßen sind sind zu viele.

Mit einem kleinen Imbiss endete die Versammlung gegen 22 Uhr.
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