Ortsbrandmeister schlägt seine Jugend

Der Eierlauf zwischen Nico und Frank Bezdiak startet
 
Hier muss Frank Bezdiak ein Strahrohr erfühlen
Am 24.04.2014 gegen 17:30 Uhr spielte die Jugendfeuerwehr aus Ingeln-Oesselse gegen ihren Ortsbrandmeister eine abgewandelte Version der bekannten Sendung „Schlag den Raab“ an ihrem Feuerwehrhaus an der Bokumer Straße.


Um 17:30 Uhr begrüßte das Jugendfeuerwehrmitglied Kimberly ihre Kamerdinnen und Kameraden und eröffnete das heutige „Schlag den Ortsbrandmeister“. Kimberly, Sarah und Arianne aus der Jugendfeuerwehr haben unter der Leitung der Betreuer Katharina Warnecke und Till Hey die Spiele für die Veranstaltung vorbereitet. Zu Absolvieren gab es 15 Spiele, die in ihrer Punktewertigkeit aufsteigend gestaffelt sind. Für jedes Spiel wurde ein anderer Jugendlicher ausgewählt, Frank Bezdiak musste durchspielen.


Das erste Spiel nannte sich „Schmecken“. Neben Mehl und Zucker mussten unter anderem auch Tomate und Zahnpasta blind erkannt werden. Die Tomate konnte durch den Ortsbrandmeister Frank Bezdiak nicht erkannt werden, mit der Ausrede, sie habe nur nach Wasser geschmeckt. Marla aus der Jugendfeuerwehr konnte diese Tomate allerdings trotz dem „Wassergeschmacks“ erkennen. Der erste Punkt ging also an die Jugendfeuerwehr.

Mit Spiel 2, Eierlaufen, kam die erste Gemeinheit des heutigen Tages zum Vorschein. Die Regel: Geht das Ei zu Bruch, hat der Gegner gewonnen. Schade nur leider, dass die Jugendfeuerwehr mit einem gekochtem Ei und der Ortsbrandmeister mit einem rohen Ei laufen musste. Doch zum Runterfallen des Ei's kam es erst gar nicht, denn Nico konnte mit einer enormen Souveränität den Sieg für die Jugendfeuerwehr einholen.

Das Highlight des Tages war Spiel 4, Yenga. Yenga ist ein Spiel mit einem Klötzchentrum bei dem es darum geht, einzelne Teile zu entnehmen und wieder auf den Turm zu legen. Hier schien es, dass durch Frank Bezdiak und Luca jedes mal das Schier unmögliche geschehen konnte. In einem packenden Spiel welches länger als zehn Minuten andauerte, konnte die ruhige Hand von Luca aber dominieren. Das Spiel 4 ging ebenfalls an die Jugendfeuerwehr.

Auch das Spiel 5, Twister, war eine wahre Gaudi. Hier konnte unser Ortsbrandmeister beweisen, dass er trotz des höheren Alters gegenüber der zehn bis 16-jährigen Jugendfeuerwehrkameraden immer noch gelenkig ist. Hier konnte er gegen Carolina deutlich gewinnen.

Auch einen „Elton“ konnte die Jugendfeuerwehr im Spiel 10, Blamieren oder Kassieren, engagieren. Betreuer Till Hey probte den Elton-Auftritt in weißem Hemd, schwarzer Krawatte und orangener Feuerwehrjacke. Mit ein bisschen Fantasie konnte man einen Elton auch erkennen. Obwohl die Fragen für die Jugendlichen mit Leichtigkeit zu beantworten waren, konnte Frank Bezdiak mit seinem Wissen in der Jugendwelt trotzdem punkten.

Im Spiel 13, Bobby-Car Rennen, ging es darum, einen Parcour mit dem Bobby-Car zuerst vorwärts, danach rückwärts zu absolvieren. Hier stellte die Körpergröße des Ortsbrandmeisters einen großen Nachteil dar, welcher ihm auch zum Verhängnis wurde. In der ersten von zwei Runden gab dieser auf, sodass Carolina nicht weiter fahren musste.

Im Spiel 14, Fühlen, mussten Frank Bezdiak und Timo zahlreiche Alltags- sowie Feuerwehrgegenstände blind erfühlen. Dieses konnte Frank Bezdiak aufgrund seines großen Feuerwehrwissens für sich entscheiden.

Im entscheidenen Spiel 15 ging es um den Sieg. Die Aufgabe bestand darin, einen Feuerwehrschlauch aufzurollen, aber die Gemeinheit, unser Ortsbrandmeister musste einen viel größeren, schwereren und längeren Schlauch aufrollen als der des Luca. Trotzdem gab Frank Bezdiak nicht auf und konnte überraschend Spiel 15 auch für sich entscheiden und gewann somit die erste Ausgabe „Schlag den Ortsbrandmeister“ gegen die Jugendfeuerwehr.


Betroffen von der Niederlage bedankte sich Kimberly bei Frank für sein Engagement und die Zusage zum Spiel. Es ist nicht selbstverständlich, dass der höchste Kopf der Ortswehr sich in vielen Spielen zum Lacher machen musste. Frank erklärte aber, dass er auch in beschämenden Situationen Spaß hatte. Auch den Jugendlichen war anzumerken, dass sie an diesem Tag sehr viel Spaß hatten.

Gegen 19:30 Uhr wurde der Dienstschluss für die Jugendlichen ausgesprochen und die Betreuer räumten alle Spiele wieder zusammen.
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2 Kommentare
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Uwe F. aus Laatzen | 26.04.2014 | 08:11  
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Mike Zehrfeld aus Schwabmünchen | 05.05.2014 | 11:10  
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