Jugendfeuerwehr Rethen/Leine blickt auf das Jahr 2013 zurück

Stefan Hampel begrüßt die Anwesenden
 
Marcel Auge verliest den Jahresbericht
Laatzen: Rethen |

Es ist seit langem Tradition: Mit der Jahreshauptversammlung beginnt das „Neue Jahr“ der Jugendfeuerwehr Rethen/Leine – Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

Im Unterrichtsraum des Feuerwehrhauses ließ Ortsjugendfeuerwehrwart Stefan Hampel vor zahlreichen Gästen, unter ihnen Laatzens Stadtrat Albrecht Dürr, Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann, Stadtjugendfeuerwehrwart Bernd Uhlenwinkel und Rethens Ortsbrandmeister Denis Schröder, das Jahr 2013 Revue passieren.

Das hatte für die Jugendlichen auch dieses Mal wieder viel zu bieten. Ein Tischtennis-Turnier machte ebenso viel Spaß wie die Besichtigung der Feuer- und Rettungswache 5 in Hannover, wo es viele Feuerwehrfahrzeuge und interessantes technisches Gerät zu sehen gab. Überhaupt steht die Abwechslung bei der Jugendfeuerwehr Rethen/Leine im Vordergrund: Feuerwehrtechnische Dienste, sportliche Aktivitäten, Spiel und Spaß wechseln sich ab – so wurde zu Pfingsten die Feuerwehr Mersch in Luxemburg besucht, die mit den Rethenern seit vielen Jahren befreundet ist. Diesmal war der dortige Besuch besonders aufregend, musste doch das Zeltlager wegen des anhaltenden Dauerregens in der letzten Nacht in die Fahrzeughalle verlegt werden. Doch diese Herausforderung gelang hervorragend – ein Beweis für die gute Kameradschaft nicht nur innerhalb der eigenen Jugendfeuerwehr, sondern auch über Landesgrenzen hinweg!

Besonders freuten sich die Jugendlichen im Sommer dann über den 1. Platz beim Spiel ohne Grenzen in Hiddestorf.

Ein weiteres Highlight war dann das Stadtzeltlager an einem See in Clausthal-Zellerfeld, das – sozusagen als „Ausgleich“ für den Regen in Luxemburg – bei schönstem Sommerwetter stattfand. So machten Baden, Schlauchboot fahren und Wandern besonders viel Spaß.

Nach weiteren spannenden Aktivitäten wie der Besichtigung einer Zuckerfabrik endete das abwechslungsreiche Jahr mit der traditionellen Weihnachtsfeier im Dezember. Diese hatte 2013 einen besonderen Höhepunkt zu bieten: Im Renncenter Laatzen wurde eine Carrerabahn gemietet, und die Jugendlichen konnten sich einmal wie Sebastian Vettel fühlen und fuhren mit großer Begeisterung mit den Miniaturboliden Rennen gegeneinander.

Seinen Bericht schloss der Jugendfeuerwehrwart mit dem Blick auf die Personalstärke: 4 Mädchen und 8 Jungen sind zurzeit in der Jugendfeuerwehr Rethen/Leine aktiv, nachdem zwei Jugendliche – Niclas Heinrich und Ole Ködderitzsch – an die Einsatzabteilung der aktiven Wehr übergeben werden konnten. Die Beiden wurden auf der Jahreshauptversammlung noch einmal „offiziell“ geehrt und verabschiedet und nehmen demnächst an der Truppmann-1-Ausbildung teil.

Für die beste Dienstbeteiligung mit 94 Prozent erhielt Marcel Auge ein Präsent, auch Julian Eberhardt und Tim Jungk erhielten für ihre jeweils 83 Prozent ein kleines Geschenk.

In seinem Grußwort betonte Laatzens Stadtrat Albrecht Dürr die Bedeutung der Jugendarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren. „Ich bedanke mich herzlich beim Jugendfeuerwehrwart, seinem Stellvertreter und den Betreuern, die es den Jugendlichen möglich machen, einer sinnvollen Freizeitgestaltung nachzugehen“, so Dürr, der Hampel auch einen Scheck als Spende mit Grüßen des Bürgermeisters übergab. Letzterer konnte an der Versammlung aus terminlichen Gründen leider nicht teilnehmen.

Auch Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann und Stadtjugendfeuerwehrwart Bernd Uhlenwinkel lobten das Engagement in der Rethener Jugendfeuerwehr und schlossen sich den guten Wünschen – ebenso wie Rethens Ortsbrandmeister Denis Schröder – an.

Einziger Wermutstropfen: Die eigentlich auf der Tagesordnung stehenden Wahlen mussten verschoben werden, da den Jugendlichen krankheitsbedingt die entscheidende eine Stimme zur Beschlussfähigkeit fehlte. „Die Wahlen werden wir kurzfristig auf einer gesonderten Versammlung nachholen“, so Stefan Hampel in seinem Schlusswort.


Text/Bilder: Thorsten Niedrig
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