Jugendfeuerwehr Rethen (Leine) schaut auf 2015 zurück

Jahreshauptversammlung Jugendfeuerwehr Rethen (Leine)
 
Rethens Ortsjugendfeuerwehrwart Stefan Hampel begrüßt die Anwesenden
Laatzen: Rethen |

Sie ist ein fester Bestandteil im Kalender der Jugendfeuerwehr Rethen (Leine): Die Jahreshauptversammlung, in der traditionell auf das vergangene Jahr zurückgeschaut wird.

Der Einladung von Rethens Ortsjugendfeuerwehrwart Stefan Hampel waren wieder zahlreiche Gäste gefolgt. So hatten sich im Rethener Feuerwehrgerätehaus u. a. Laatzens stellvertretender Bürgermeister, Ernesto Nebot, Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann, sein neuer Stellvertreter Jörg Peters, Stadtjugendfeuerwehrwart Bernd Uhlenwinkel, Vertreter der Jugendfeuerwehren aus den anderen Stadtteilen Laatzens und Rethens Ortsbrandmeister Denis Schröder eingefunden.

Sie alle lauschten mit großem Interesse Hampels kurzweiligem Vortrag über die vielfältigen Aktivitäten der Jugendlichen in Rethens Ortsfeuerwehr im vergangenen Jahr – und das hatte wieder viel zu bieten!

Stefan Hampel und sein Betreuerteam – das sind seine beiden Stellvertreter Madeleine Matthaei und Carsten Rotter sowie Ingo Baum, Tobias Lemke, Mirko Tetzel, Jens Peerdeman und Robert Voigtländer – hatten für die mittlerweile 23 Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. So wechselten sich feuerwehrtechnische Dienste und Freizeitaktivitäten gleichermaßen ab: Dem Umgang mit Schläuchen und Leitern, Knoten und Stichen, Sprechfunkgeräten oder der Wasserförderung über lange Wegstrecke, um nur einige Themen aus dem feuerwehrtechnischen Bereich zu nennen, folgten Schwimmbadbesuche, Radtouren, ein Tischtennis-Turnier und eine Besichtigung des Flughafens von Hannover. Hier wurde natürlich auch die Flughafenfeuerwehr besucht. Auf der Maifeier der Rethener Vereine am Marktzentrum führten die Jugendlichen mit Unterstützung des Betreuerteams den beeindruckten Zuschauern Löschangriffe mit Anfahrt unter Alarm vor – ein besonderer Dank gilt der Firma Lange Brandschutz & Zeichenservice, die hierfür ihren Feuerlöschtrainer zur Verfügung gestellt hatte. So konnten die Jugendlichen ihr Können realitätsnah unter Beweis stellen!

Bestes Beispiel hierfür ist auch der Gewinn des Stadtpokals der Laatzener Jugendfeuerwehren im Sommer. An diesem Wettbewerb nahm man ausnahmsweise mit zwei gemischten Gruppen der beiden Jugendfeuerwehren aus Rethen und Gleidingen teil. Diese errangen am Ende den ersten und auch noch den dritten Platz!

Ein Höhepunkt war das gemeinsame Zeltlager mit den Jugendfeuerwehren aus Köln-Porz-Langel, Köln-Porz-Zündorf und Mersch/Luxemburg, welches bei herrlichem Wetter in Köln stattfand. Da durfte natürlich ein Besuch des weltberühmten Doms nicht fehlen! Die Jugendlichen staunten über den tollen Ausblick, den man von der Aussichtsplattform über die Stadt und den Rhein hat. Gleichermaßen Spaß machte das weitere Zeltlager, das alle Laatzener Jugendfeuerwehren auf dem Campingplatz Stover Strand im Landkreis Harburg direkt an der Elbe verbrachten. Auch wenn das Wetter hier nicht immer mitspielte, wurden die Jugendlichen mit einem tollen Programm „entschädigt": Lagerolympiade, Orientierungsmarsch und Nachtwanderung hielten die jungen Leute und ihre Betreuerinnen und Betreuer bei bester Laune!

Feuerwehrtechnisch hinterließ ein Dienst im November einen besonderen Eindruck: Mit dem Stichwort „Überraschung“ angekündigt, durften die Jugendlichen in einer nicht angekündigten Alarmübung der Einsatzabteilungen der Feuerwehren aus Rethen, Gleidingen und Laatzen die „Verletzten“ spielen! Ort des Geschehens war die Kindertagesstätte im Park in Rethen, in der die mit schwerem Atemschutz ausgerüsteten Feuerwehrleute die Jugendlichen möglichst schnell finden und aus dem „brennenden“ Gebäude retten mussten.

Eine Abordnung des Betreuerteams besuchte im November die Feierlichkeiten zum 50jährigen Bestehen der befreundeten Jugendfeuerwehr in Mersch/Luxemburg, bevor das „Feuerwehrjahr“ der Jugendlichen mit einem gemeinsamen Kekse-Backen mit den Jüngsten in Rethens Feuerwehr – den „Rethener Feuerwehrstrolchen“ – und der Weihnachtsfeier abgeschlossen wurde. Letztere hatte es in sich: Rethens Ortsbrandmeister Denis Schröder und sein Stellvertreter Thomas Blumberg mussten in verschiedenen „Disziplinen“ gegen die Jugendlichen antreten. Das Anziehen von Feuerwehr-Einsatzkleidung oder das Aus- und Einrollen eines Feuerwehrschlauches auf Zeit machten ebenso viel Spaß wie das Erkennen von Gewürzen am Geruch oder das Erfühlen von Gegenständen.

Ein spannendes Jahr liegt nun hinter Rethens Feuerwehrnachwuchs, der nach dem Jahresrückblick seinen Jugendrat neu wählte. Alter und neuer Gruppenführer ist Tim Jungk, seine Stellvertreterin ist jetzt Merle Fourmont und Lara Fourmont wurde zur neuen Schrift- und Kassenwartin gewählt.

In ihren Grußworten an die Jugendlichen und ihre Gäste lobten Laatzens stellvertretender Bürgermeister, Ernesto Nebot, Laatzens Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann, Stadtjugendfeuerwehrwart Bernd Uhlenwinkel und Rethens Ortsbrandmeister Denis Schröder das große Engagement der Jugendlichen und ihrer Betreuer. Alle waren sich über die Bedeutung der Jugendfeuerwehr als wichtigste Quelle der Nachwuchsgewinnung für die Einsatzabteilung einig.

Besonders geehrt wurden Tim Jungk und Antonia Heuer, die für ihre 100 (!) bzw. 91 Prozent Jahresdienstbeteiligung bei der Jugendfeuerwehr Rethen (Leine) aus der Hand von Stifter Erhard Duske Plaketten und ein kleines Präsent erhielten.

Die von Ulrich Fiddickow, Ralf Carliczek und Nils Schökel gestifteten Pokale wurden im Dienstjahr 2015 für das Tischtennis-Turnier vergeben. Den ersten Preis errang hier Louis Furch, gefolgt von Tim Jungk und Ciwan Bilgi.

Beim anschließenden kleinen Imbiss saß Rethens Feuerwehrnachwuchs noch eine ganze Weile mit seinen Gästen zusammen und freute sich mit ihnen gemeinsam über das gelungene „alte“ und auf das bevorstehende „neue Feuerwehrjahr“!

Text/Bilder: Thorsten Niedrig
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.