Feuer im Bistro

"Feuer im Bistro" mit starker Rauchentwicklung
Laatzen: Rethen |

Realistische Einsatzübung der Ortsfeuerwehr Rethen (Leine)

„Bistro Park’s – Schmiedestraße – Feuer – Menschenleben in Gefahr“ lautete das Stichwort, unter dem die Ortsfeuerwehr Rethen (Leine) am vergangenen Freitagabend alarmiert wurde. Glücklicherweise brannte das Bistro in Rethen nicht wirklich

– es handelte sich um eine realistische Einsatzübung, die die Feuerwehrleute im Rahmen ihres wöchentlichen Übungsdienstes zu absolvieren hatten. Vor Ort fanden die mit vier Fahrzeugen angerückten Einsatzkräfte eine enorme Rauchentwicklung vor, die von einer Nebelmaschine erzeugt worden war. Drei Personen wurden in dem „brennenden“ Gebäude vermisst. Unter schwerem Atemschutz gingen drei Trupps mit zwei C-Rohren zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das verqualmte Gebäude vor. Ein weiterer Trupp – ebenfalls mit schwerem Atemschutz ausgerüstet – stand draußen zur Sicherheit in Bereitschaft. Die „Vermissten“ konnten schnell gefunden und aus dem Gebäude heraus in Sicherheit gebracht werden. Dort wurden sie – simuliert – an den Rettungsdienst übergeben. Auch der „Brandherd“ wurde zügig gefunden, so dass das „Feuer“ schnell gelöscht werden konnte. Zur Wasserversorgung nutzten die Einsatzkräfte das Wasser aus der unmittelbar am „Brandobjekt“ vorbeifließenden Bruchriede. Der Qualm wurde mit einem Hochdrucklüfter aus dem Gebäude gedrückt. Wegen der realistisch starken Rauchentwicklung waren die Bewohner der angrenzenden Gebäude von den Feuerwehrleuten zuvor aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Übungsleiter Michael Scharnbeck, der das Szenario ausgearbeitet hatte, zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistungsfähigkeit der Rethener Feuerwehrleute. „Das, was wir noch besser hätten machen können, haben wir bei der Nachbesprechung im Gerätehaus erörtert. Das ist der Sinn solcher Übungen, damit im Ernstfall alles schnell und sicher klappt“, so Scharnbeck, dessen besonderer Dank Bistrobesitzer Nikolai Prokopiw für die Bereitstellung seines Hauses als Übungsobjekt sowie Benny Witt und Jan Gehrke galt, die sich als „Vermisste“ zur Verfügung gestellt hatten.

Text: Thorsten Niedrig

Bilder: Hans Rotter
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