DRK Rettungsdienst erhält neue Defibrillatoren

DRK-Rettungsassistentin Tanja Winkelhake und DRK-Rettungsassistent Matthias Fröhlich versorgen einen Patienten

Laatzen: DRK-Rettungswache | Pressemitteilung

Laatzener DRK-Rettungskräfte mit modernsten Telemetrie-Überwachungseinheiten ausgestattet

Die beiden Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug des DRK Rettungsdienstes in Laatzen sind mit modernsten Überwachungseinheiten für den Herz-Kreislauf ausgestattet worden.
DRK-Rettungswachenleiter Ralf Antabi nahm vier moderne Defibrillatoren vom Typ "Philips Heartstart MRx" mit einer Vollausstattung entgegen.
Diese neue moderne Gerätegeneration eines Defibrillators und Überwachungsmonitor (EKG) bedeutet die neue Gerätegeneration eine Verbesserung in der Patientenversorgung.
Neben der sogenannten Standard Fünf-Kanal-EKG-Überwachung ist auch ein für eine Herzinfarktsdiagnostik maßgebliches 12-Kanal-Ableitung-EKG möglich. Daneben erkennt das Gerät selbständig Herzrhythmusstörungen, sogenannte Arrhythmien und dann diese schnellstmöglich interpretieren.
Desweiteren können die DRK-Rettungsassistenten und Notärzte mit der neuen Überwachungseinheit ebenfalls die Pulsoxymetrie zur Erfassung des Sauerstoffgehaltes im Blut und zur Erhebung der Pulsfrequenz der Notfallpatienten mit einem Finger- oder Ohrclip überwachen.
Zur verbesserten Überwachung von beatmeten Patienten ist an dem neuen Überwachungsgerät auch ein Kohlendioxidmonitoring für die Ausatemluft vorhanden.
Mit dem neuen Defibrillator ist sowohl ein automatisch-externer als auch ein manueller Defibrillationsbetrieb möglich. Bei dem automatisch-externen Betrieb analysiert das Gerät anhand des Elektrokardiogramms (Herzrhythmusauswertung) automatisch und veranlasst ggf. selbständig den lebensrettenden Elektroschock. Bei der manuellen Version kann der Notarzt oder DRK-Rettungsassistent den Elektroschock selbst auslösen. Auch ist ein externer Herzschrittmacher, d.h. eine Unterstützung des Herzreizleitungssystems, in dem neuen Defibrillator integriert.
Mit einer automatischen Reaminations-Unterstützung kann das Gerät selbstständig die DRK-Rettungskräfte bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung bei einer Qualitätssicherung unterstützen. Alle Patientendaten werden im Gerät gespeichert und können drahtlos zur Auswertung auf einen Computer übermittelt werden.
Zusätzlich sind die neuen Überwachungsgeräte mit einem Telemetrie-System ausgestattet, das das aktuelle EKG-Bild eines Herzinfarkt-Patienten aus dem Rettungswagen oder vom Notfallort direkt in ein Herzkatheterlabor eines Krankenhauses übermittelt.
Mit den neuen Geräten erhält der DRK-Rettungsdienst in der Region Hannover eine erweiterte Palette von Überwachungsmöglichkeiten, die von den DRK-Rettungsassistenten und Notärzten bei der Versorgung von Notfallpatienten genutzt werden können. Für das DRK bedeutet die neue Gerätegeneration einen qualitativen Quantensprung: Die medizinischen Möglichkeiten im Einsatzdienst werden deutlich verbessert. (hent)

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