Atemschutznotfall - eine Übung

mobiler Rauchverschluss....
PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 24.10.2013

Atemschutznotfall – Sicherheitstrupp greift ein....

In dem erst am 1.10 .2010 eröffneten „Seniorenzentrum Mozartpark“ im Schubertweg simulierte die Laatzener Ortsfeuerwehr kürzlich einen Wohnungsbrand mit einer eingeschlossenen Angestellten und einem Atemschutznotfall. Angenommene Lage war ein Feuer im Bereich der Service-Wohnungen im 4. Obergeschoss der Alten- und Pflegeeinrichtung.

Als die Retter eintrafen war eine Angestellte noch im Besprechungsraum eingeschlossen und ein Trupp der Feuerwehr bereits eingesetzt. Wegen eines defekten Atemschutzgerätes war diesem Trupp der Feuerwehr der Rückweg nicht möglich. Mehrere Einsatzkräfte unter Atemschutz, angerückt mit Tanklöschfahrzeug und Drehleiter, kamen den verunfallten und eingeschlossenen Kollegen sofort zu Hilfe. Über die Drehleiter wurde der 2. Rettungsweg durch eine Anleiterbereitschaft in der 4. Etage sicher gestellt. Der Sicherheitstrupp unter Atemschutz tastete sich an den Schläuchen der zuerst vorgegangenen Einsatzkräfte entlang, bis sie die Eingeschlossenen in der Wohnung erreichten. Dieses geschah unter sehr realen Bedingungen: Die Masken der Helfer waren verklebt und dadurch die Sicht „fast Null“, außerdem gab der „Todmannwarner“ des verunglückten Trupps einen schrillen Ton ab. Blitzleuchten sorgten für „Flammen“ und lautes Knistern aus einem CD-Player für den nötigen Stressfaktor während der Übung.

Die Angestellte des Seniorenzentrums wurde, mit einer orangenen Fluchthaube ausgestattet, über den Laubengang nach draußen geführt. Den verunglückte Trupp der Feuerwehr retteten die nachrückenden Kollegen unter großer Kraftanstrengung, indem sie ihn aus der Wohnung zogen.

Damit sich der Rauch nicht so schnell ausbreitet war an der Wohnungstür ein mobiler Rauchverschluss installiert worden. Bei einem echten Brand und starker Rauchentwicklung sorgt dieser „große Vorhang“ für eine Abdichtung zum Treppenhaus oder Flur.

Mit großem Interesse verfolgten Heimleiter Uwe Melde sowie die Qualitätsbeauftragte der Senioreneinrichtung Diana Dressen die Übung: Gerade in einem 4-geschossigen Haus mit 166 Pflegebetten und 15 Service-Wohnungen auf dem Dach wie diesem müssen Feuerwehr und Beschäftigte bei einem Feuer genau Bescheid wissen. Melde freute sich über die gelunge Übung und bot seine Einrichtung auch für ein großes Szenario der gesamten Feuerwehr an.

Vor dem Haus wurde bei fast frühlingshaften Temperaturen noch ein Imbiss und kalte Getränke gereicht. Gruppenführer und Übungsleitung diskutierten zusammen mit der Heimleitung über das Szenario des angenommenen Notfalls. Mit einem Dank an die Heimleitung endete der von Marc Schultze organisierte Dienstabend.
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