VOLLMOND
Romantik Pur!
Romantik Pur!
Danke, Karl-Heinz es war einmal wieder eine schöne Nacht, und ich war noch spätt unterwegs und wie immer mit den Foto in Gepäck ... :-) !
Klasse Aufnahmen, super präsentiert, Uschi :-)
Ahnungen
Der Mondschein hat dies eigen, wie uns deucht,
Er scheinet uns die Welt der Geister aufzuschließen:
Man fühlt sich federleicht,
Und glaubt in Luft dahinzufließen;
Der Schlummer der Natur hält rings um uns herum
Aus Ehrfurcht alle Wesen stumm;
Und aus den Formen, die im zweifelhaften Schatten
Gar sonderbar sich mischen, wandeln, gatten,
Schafft unvermerkt der Geist sich ein Elysium.
Die Werktagswelt verschwindet. Ein wollustreiches Sehnen
Schwellt sanft das Herz. Befreit von irdischer Begier
Erhebt die Seele sich zum wesentlichen Schönen,
Und hohe Ahnungen entwickeln sich in ihr.
(Wieland)
Eins hab ich noch ;-)
Der Mond
Und grämt dich, Edler, noch ein Wort
Der kleinen Neidgesellen?
Der hohe Mond, er leuchtet dort,
Und läßt die Hunde bellen
Und schweigt und wandelt ruhig fort,
Was Nacht ist, aufzuhellen.
(Johann Gottfried Herder)
Auch der Mond hat einen festen Platz in unserem Herzen. Dazu dein wunderschönes Gedicht. Eine herzerfrischende Präsentation Ursula, die mir ausgesprochen gut gefällt. Nicht von mir, doch bestimmt ein passendes Gedicht:
Der Mond
guten Abend, du Rundgesicht,
Hüter der weidenden Sterne,
Nächtlicher Langfinger Arbeitslicht,
Heimlicher Liebe Laterne!
Hast mir so oft zum Stelldichein
Still und verschwiegen geleuchtet,
Sahest mit himmlischer Milde drein,
Wenn ich dir reuig gebeichtet.
Habe an dir in Gram und Leid
Stets einen Tröster gefunden,
Oft auch bist du zur rechten Zeit
Hinter den Wolken verschwunden.
Gälte ich etwas bei dem, der thront
Über den rollenden Welten,
Wollt' ich dir gerne, du treuer Mond,
All' deine Dienste vergelten.
Über den Mond ein Lächeln ging,
Leise hat's mir geklungen:
Willst du mir danken, o Dichterling,
Lasse mich unbesungen.
Rudolf Baumbach, (1840 - 1905), dt. Dichter und
Naturwissenschaftler
Der Mond fasziniert uns immer wieder, so auch mich, als ich einmal auf der Sternenwarte in Diedorf zu Besuch war.
Der Mond
ganz langsam geht er auf
leuchtet hell am Horizont,
die Nacht nimmt ihren Lauf
als hätt sie`s besser nie gekonnt . . .
sorgsam hält er wacht
geheimnisvoller Mond,
gibt auf die Erde acht
der Blick zu ihm sich immer lohnt . . .
begleitet von den Sternen
lässt er die Erde ruh`n,
ist zuhaus in vielen Fernen
hat in der Nacht gar viel zu tun . . .
er ist seit vielen Zeiten
für die Menschen auf der Welt,
Garant von manchen Herrlichkeiten
als Himmelswächter wohl bestellt . . .
er regt sie förmlich an
der Menschen ganze Phantasie,
zieht uns in seinen Bann
sein Geheimnis lässt er nie . . .
Wow, so viele schöne Gedichte, Gänze Haut Pur ! Ich komme aus den staunen nicht mehr raus ... :-) wow ... . Danke an alle !
Danke für all die Mondgedichte!
Danke lieber Pfarrer Markus für die nette Kommentare, der Vollmond bezaubert uns immer wieder.
Als ich die Bilder am Oberiederweiher machte, hörte ich ein Froschkonzert und viele andere Tönnen es war herrlich um diese Zeit dort zu stehen !
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