Stilles Tal und Mauerreste im Ries
Ruine Niederhaus - Klosterruine Christgarten - Ruine Hochhaus (Nähe Nördlingen):
Eine Sonntagsnachmittagwanderung im Ries:
Ruine Niederhaus - Klosterruine Christgarten - Ruine Hochhaus
Auf der B29 fuhren wir bis Pflaumloch, rechts Richtung Nähermemmingen/Hohlheim. In Holheim auf die B466 Richtung Ederheim, dort Richtung Hürnheim und dort rechts abbiegen in Richtung Ruine Niederhaus zum Wanderparkplatz.
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Wir wandern zur Ruine Niederhaus, die noch recht gut erhalten ist. Malerisch auf einem mit Wachholderpflanzen übersätem Bergrücken sehen wir den noch recht gut erhaltenen Bergfried der Ruine. Vom Wanderparkplatz immer der Nase nach, führt der Weg an der Wohnsiedlung Niederhaus vorbei hoch auf den Berg. Burg Niederhaus war Stammburg der von Hürnheimern, Parteianhänger der Stauferner. Die Gedenktafel im Ruineninneren erinnert an Friedrich von Hürnheim, der zusammen mit dem letzten Staufenkaiser Konrad in Italien enthauptet wurde.
Nun gehen wir den Jakobsweg steil hinab (hier musste der Kinderwagen kurz getragen werden) in Richtung Sägewerk, an dieser vorbei. Ebenso passieren wir die Pulvermühle, gehen unten am Berg entlang in Richtung Anhausen und lassen die Ruine Hochhaus erst einmal links liegen. Wir folgenweiter den blauen Pfeilen an der Hoppelmühle vorbei entlang des Karthäusertales und gehen über einen Steg zur Klosterruine Christgarten.
Christgarten ist ein ehemaliges Karthäuserkloster, von dem jedoch nur noch der Mönchschor erhalten ist. Nach den Kriegszerstörungen im 17. Jahrhundert wurde das Kloster aufgegeben. Hier gibt es eine Einkehrmöglichkeit, in einer „Dorfgaststätte“.
Nun wieder den selben Weg zurück, jedoch lassen wir nun die Ruine Hochaus nicht „links“ liegen, sondern steigen rechts zu ihr steil hinauf.
Die Ruine Hochhaus wurde noch als Wehranlage umgebaut, als ein Brand sie dann leider bald darauf zerstörte. Wir ignorieren das Schild „Betreten verboten – Eltern haften für ihre Kinder“ und merken im Burginneren keine wirkliche Bedrohung. Hier sind wir verzaubert, eine gewaltige Anlage mitten im Wald, und an jeder Ecke und in jedem Winkel ist etwas zu finden.
Nun noch den Weg zurück zum Wanderparkplatz. Diese Tour dauert hin und zurück insgesamt ca. 7 km bzw. ohne Einkehr 2-3 Std und führt stetig mehr oder weniger entlang des Baches.



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