Ruinenbau (Zeichen der Vergänglichkeit) - Merkurtempel im Schloßgarten Schwetzingen
Die Kernmauern des Tempels bestehen aus Ziegelmauerwerk, das nach außen mit Tuffstein bzw. Sandstein verkleidet und nach innen verputzt ist. Das Grottengewölbe wurde in Sandsteinmauerwerk errichtet.
Die ursprüngliche Absicht bestand darin, die Ruine eines Grabmales zu errichten, die beim Betrachter die Erinnerung an die Vergänglichkeit hervorrufen soll. Das Zerfallende ist hierbei bis ins Einzelne täuschend ähnlich und nachgeahmt.
Der Bau wurde ausführungstechnisch schon so angelegt, dass bestimmte Verfallserscheinungen durch Materialwahl und Bauweise bewusst dargestellt sind.


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