Das brilliante Schmuckstück im verborgenen Wasserberg
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...Anneliese Miller aus Wasserberg hat vor 40 Jahren mit ihrem verstorbenen Mann hier mit der Gartenarbeit angefangen. „Es ist mir wohl angeboren, die Leidenschaft zur Gartenarbeit.“ meint Wasserbergs Liesl. Schon als Kind ist sie gerne mit ihrer Mutter in den Garten gegangen und hat dort zum Beispiel beim Radieschenanbau geholfen.
Nach dem Hausneubau 1968, war die Zeiten überall noch karg und so wurden auch hier erst einmal ein paar „Waldbäumler“ eingepflanzt. Nur wenige Blumen, Tannen, Weißtannen und Zypressen war der erste Schmuck des Gartens, von dem heute nicht mehr viel zusehen ist.
Für die Rosenvielfalt ist ihr verstorbener Mann verantwortlich, denn er war ein großer Rosenliebhaber. Wenn er eine Pflanze gekauft hat, wusste er schon vorher, wo genau ihr geplanter Standort sein sollte.
Es folgten ein paar Bodendecker. Für einen der entscheidenden Eindrücke des Gartens war die Mutter der Gärtnerin schuldig. „Buchs“ hieß die zu erst einmal noch unbeliebte Pflanze. Vor 40 Jahre hat die älteste dieser Pflanzen hier ihren Standort gefunden und ist heute kegelförmig zugeschnitten oben mit einen Kugelabschluss.
Da der Buchs regelmäßig geschnitten wurde, kam ihre Mutter auf die Idee diese Abschnitte einfach mal in den Boden zu stecken. Jedoch hatten die Millers damals noch von „Tuten und Blasen“ noch keine Ahnung. Wie durch ein Wunder wuchsen lauter kleine Buchsbäumchen.
Durch das wiederum nötige Zuschneiden der Buchsbäumchen bildeten sich mit der Zeit im Garten überall vermehrt Buchskugeln. Und so wurde aus dem ungeliebten Buchbäumchen ein Gartendetail, das den Gesamteindruck des liebevoll angelegten Gartens stark beeinflusst.
Die Beete sind alle mit Granit eingefasst. Solche Arbeiten, die viel handwerkliches Geschick benötigen wurden von ihrem Mann, der vor zwei Jahren verstorben ist, erledigt. Er war ihr eine große Hilfe, denn sonst wäre wohl nicht auf den 1.800 m² solch ein Juwel entstanden.
Anneliese nennt die Arbeit im Garten nicht „Gartenarbeit“, sondern „Gartenfreude“, denn dabei kann sie sich vom Alltagsstress erholen. „Mein Garten ist mein Balsam“, sagt Liesl voller Überzeugung.
Rosen, Funkien und der Frauenmantel sind die Vorlieben der Gärtnerin. Als ihre Spezialität nennt sie zuerst einmal „Rehbraten“, und dann natürlich Buchs. Zu Ihren Hobbys zählt vor allem erst einmal ihr Garten und in der Winterzeit finden wir sie bei den Schützen im Nachbarort Winzer. Sie radelt und schwimmt ganz gern und hält sich auch beim Bergwandern in der Natur auf. Basteln und Dekorieren, das findet sich auch in ihrem Garten wieder. Für die Gartendeko ist sie ganz alleine zuständig.
Besucherstimme die nach dem Gartenbesuch eingefangen wurden bestätigen, das in dem interessanten Garten, verschiede Eindrücke gesammelt werden können. Einfach alles sei liebevoll gestaltet und mit vielen kleinen Nuancen dekoriert. Insgesamt sei der Garten wunderschön angelegt. Wahnsinn!



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