WIRKLICH LEBEN ...
Wer Lebt so wie Er oder Sie es gerne hätte ?
Wer Lebt so wie Er oder Sie es gerne hätte ?
Es ist wirklich ein ebenso einfaches, ja leicht verstehbares Prinzip, dass Kübler-Ross da ausspricht:
Wie können wir meinen, wir könnten glücklich werden, wenn wir stets das tun, was wir hassen? Wenn wir nicht das tun, das wir lieben?
Wer wirklich grundsätzlich - aus vermeintlicher Vernunft oder anderen zahlreichen "Gründen" - das tut, was er eigentlich verabscheut, was ihm widerstrebt, gibt seinen Willen auf!
Vielleicht ist dieses kleine Zitat ein Ansporn, nachzudenken, was uns wirklich wichtig ist, was wir wahrhaft lieben!
Tja, wissen wir denn nicht (mehr), was wir wirklich lieben?
Wie sollten wir noch wissen, was wir wahrhaft lieben, wenn wir uns abgewöhnt haben, zu tun und zu wirken - aus Liebe?
Aus Liebe zu handeln wird so zum nicht mehr existenten Sonderfall unseres Lebens, und so auch ein Hauch von Freiheit
der einzig durch Liebe uns anwehen kann ...
Sich gegenwärtig (und auch von Zeit zu Zeit) zu fragen: was liebe ich wahrhaftig? Was ist mir wichtig? Wohin will ich?
dies wäre das Heilmittel unserer Zeit, aller politischen und gesellschaftlichen, aller ökologischen und zwischenmenschlichen Probleme!
Nur - anscheinend - tun es zu wenige! Es erfordert eben Mut und auch ein Stückchen Freiheit, innezuhalten, um sich zu fragen, wohin will ich wirklich gehen? Welches sind denn wirklich meine Ziele?
Aber wer sich nicht frägt, zu welchem Ziel er gelangen will, wie könnte er glauben, nur irgendein Ziel zu erreichen?
Er irrt umher, wie einer, der kein Ziel hat ...
Aber von Zeit zu Zeit kommt doch jeder irgendwo hin - oder?
Ja, aber wenn er dorthin kommt, wohin er nach einer Zeit kommt, wessen Ziel hat er dann erreicht? Sein Ziel, das er bis dahin nicht kannte, kann es nicht sein ...
Unfreiheit kennt keine Liebe.
Wer aber keine Liebe kennt, kennt keine Weisheit und keine wahre Menschlichkeit.
Das Paradies ist längst verlassen: wir irren umher, und wenn wir uns schämen, uns zu fragen, wohin wir wollen, sollten wir bedenken, dass andere sich nicht schämen, durch die zahllosen Medien zu vermitteln, wie verlockend es dort oder dort, da! da! sein muss ... Folgen wir lieber dem tyrannischen Willen eines Sklavenhalters?
Wir sind nicht mehr zu Hause; wir sind im Nirgendwo. Die Kreise runden sich, die Zeiten kommen und gehen. Keiner bleibt, keiner findet, was er nicht sucht.
Liebe, die sich selber kennt, allein kann befreien: Ziele kommen nicht wirklich von "oben" oder von "links" oder "rechts", keiner kann mir m e i n Ziel geben - als ich mir selbst!
Hört sich gut. Jedoch, woher weiß ich wozu bestimmt bin.
Und, wenn ich das weiß, ob ich diese Bestimmung auch
annehme oder mir ein anderes Ziel suche.
Lieber Willi, es ist möglich das es eine Liebeslaube ist. Das Haus habe ich in der nähe von Strand fotografiert (Brasilien) und normalerweise wohnen da die Ureinwohner, die Leben vielleicht von der Fischerei oder so ähnliches, und die sind bestimmt auch glücklich weil sie einen Dach über den Kopf haben.
Hallo Jürgen,
bezieht sich Dein Statement auf meine Ausführungen?
Von Selbst-bestimmung ist bei mir die Rede; eine Bestimmung von "oben" usw. erachte ich für gegenstandslos. Das ist nicht mein Ausgangspunkt.
Ich sehe darin eine Option, dass ein Mensch sich selbst ein Ziel im Leben steckt, Sinn erkennt und Sinn bestimmt;
ein Bestimmung oder Berufung stünde in keinem Zusammenhang zu meiner Argumentation.
Daher kann ich auf Deine Darstellung auch nichts erwidern, dann ich kann gerade mit solchen Vorstellungen nichts anfangen.-
Wolfgang ich stimme Dir einfach zu. Egal wie oder was wir machen, man sollte immer sich selber treu bleiben. Sicher man will ein freier Mensch sein und die Innere Stimme nachgehen und nur machen was Spaß und Freude macht, aber geling dies immer? Ich sage einfach teils ...
Hallo Ursula,
wenn Kübler-Ross gemeint hat, man solle immer nur das tun, was einem grad Spass macht, dann fände ich das einfach nur albern.
Kübler-Ross bezieht sich auf eine berühmte Aussage des Apostel Paulus (aus einem seiner Briefe):
Da geht es darum, dass der Mensch erkenne, was er liebt, nicht tue, was er hasst;
denn wer tut, was er hasst, liefert sich der Unfreiheit aus, und er zerstört sein Innerstes!
Nicht darum geht es, nur zu tun, was Spass macht oder wozu ich grad Lust hätte; völlig anderes ist gemeint.
Wer immer nur zu tun versucht, was ihm grad gefällt, Spass macht und Lust bereitet, ist nur ein mehr oder minder geringer Hedonist.
Nein, um nichts geringeres als um Freiheit, Weisheit, Sinn und Ziel, Wollen und Wissen geht es.-
Lieber Wolfgang,
mein Kommentar bezieht sich auf die Aussage von Kübler-Ross. Dort heißt es "auf Ihr Leben zurückblicken, weil Sie das getan haben, wozu Sie bestimmt waren." Ist da Fremdbestimmung oder Selbstbestimmung gemeint.
Ist nicht gerade schwierig das zu tun, was wir wollen, wenn wir doch so oft vor Entscheidungen scheuen und gar nicht wissen, was wir wollen?
Ja, sicher ist es nicht schwierig Entscheidungen zu treffen, und ich bin sicher das jeder Weiß was er will, aber es gibt Situationen im Leben, man steht auf eine Stufe und man muss halt auf diese Stufe eine längere zeit da verweilen um neue Kräfte zu schöpfen für die nächste Stufe des Lebens.
Ja, Jürgen, in diesem Kontext m u s s es wohl eine Bestimmung sein, die sich quasi mit dem deckt, was "Sie" getan haben ...
Interessant, ja sehr interessant, denn Kübler-Ross geht also davon aus, dass der Mensch dadurch, dass er tut, was er wirklich selber will, s e i n e r Bestimmung folgt!
Offensichtlich geht die Autorin ja nicht davon aus, dass diese "Bestimmung" immer sich erfüllt; ganz im Gegenteil: nur wenn jemand sich entschließt, wirklich das zu tun, was er will, "erfüllt sich seine Bestimmung" (!) nach ihrer Ansicht.
Ich persönlich halte solche doch recht populär verwendeten Paraphrasen wie "seiner Bestimmung folgen" für sehr problematisch, insbesondere dann, wenn nicht näher erläutert wird, w a s damit der Autor bzw. hier: die Autorin meint ...
Wir müssen wieder lernen auf unser Herz zu hören und Vertrauen zu haben, dann wird uns auch geholfen! Es fällt anfangs schwer aber mit der Zeit merkt man das man immer beschützt ist auch in den "schäbigen" Zeiten.
Gott kennen - heisst Leben! L. Tolstoi
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