Wie war das noch mit diesen strengen Strafen von einst????
Ein Rückblick unserer Generation lässt noch manche Gedanken dahin richten als man in Schule und Kirche nicht gerade zimmperlig damit umging wenn es um Strafen ging. Und wer getraute sich zuhause schon sagen, er hätte eine Ohrfeige vom Pfarrer oder Oberlehrer bekommen? Die Frage wäre gewesen was hast schon wieder angestellt und die darauffolgende Antwort von Vater oder Mutter der hat schon Recht gehabt und man hätte womöglich nochmals eine mit bekommen. Also wurde lieber geschwiegen, denn weder Herr oder Frau Lehrer noch der Herr Pfarrer ging mit bösen Kindern sanft um, ob sie es brauchten oder nicht&&
Die heute als Verfehlungen hingestellte Mißhandlung und harte Strafen waren damals, vor 40 Jahren und mehr an der Tagesordnung. Und eine Strafe war kein Ausrutscher der Beherrschung, sondern sowohl Pfarrer wie auch Lehrer sahen sich absolut im Recht Ohrfeigen und Tatzen zu verteilen, da war eine Kopfnuss noch harmlos, das ziehen an den ganz feinen kurzen Haaren und an den Ohren, dessen Schmerz uns selber vom Stuhl aufstehen ließ und mit der Hand am gesteckten Ohr in die Ecke gingen wo wir dann oft auch lange zu stehen hatten ohne sich auch nur einmal umzudrehen.
Mit Sicherheit wird nicht der Kirche an den Karren gefahren oder man möchte ihr böse mitspielen, denn die Kirche und der Glaube haben eben mit dem Bodenpersonal nicht viel gemeinsam. Wer in den späten Sechziger noch oder auch davor als Ministrant seinen Dienst tat, der kann wohl von einigen blauen Flecken berichten, von Tritten in den Hintern mit spitzen Schuhen oder anderen auch mündlichen Beleidigungen wie sie jedem als Sünde zuerkannt worden wären. Das Gebot Liebe deinen Nächsten wie dich selbst galt hier für diese Geistlichkeiten nicht, auch nicht für den Herrn Lehrer oder die Frau Lehrerin.
Die Erinnerung wie der Herr Pfarrer beim Beichtunterricht die Beichtschülerin aus dem Beichtstuhl zerrte und fast die Treppe hinunter schmiss, erzählt man heute so lässig. Es ist nichts weiter passiert, blaue Flecke blieben nur. Nur hatte diese Generation Menschen, denen so etwas wiederfahren ist, gegenüber dem kirchlichen Bodenpersonal ein geteiltes Verhältnis und man blieb später dem Beichtstuhl und der Kirche fern. Man getraute sich ja nicht mal alle Sünden zu beichten, vor Angst, und wählte so, für den christlichen Glauben wirkende Heidentum, obwohl der Gang zur Kirche und zur Beichte mit dem Glauben nichts zu tun hatten und haben.
Jahrzehnte sind vergangen, die Missetäter von damals, alte Herren, leben oft schon gar nicht mehr. Die Zeiten haben sich gewandelt, die Gesetze, dennoch blickt man zurück und hatte vor der weltlichen Geistlichkeit den Respekt und den Glauben an sie verloren. Gepredigte Menschlichkeit wurde von ihnen selbst oft nicht umgesetzt, aber sie hatten das Recht, kam Pfarrer und Lehrer, letzterer meist auch noch Organist, gleich nach dem Herrn Bürgermeister, wenn nicht noch davor. Vielleicht alle diese Erinnerungen an die damalige Geistlichkeit warum eine gewisse Generation die Kirche meidet. Und dies hat absolut nichts mit dem christlichen Glauben zu tun, nichts damit, dass man der Kirche ans Bein pinkeln möchte, einzig allein mit der Machtausübung jener Herren die sich über die Worte Gottes und Gottes Sohn hinweggesetzt haben&&.
Hallo Luis,
es ist wie du schreibst.
Hat man vom Pfarrer oder vom Lehrer eine gefangen und sich daheim beschwert, gab es gleich noch eines hinterher.
Bei uns im Dorf, war der Pfarrer oder der Lehrer die wichtigste Person und Kopfnüsse oder Ohrfeigen waren gang und gebe.
Früher hat keiner gesagt das ist nicht in Ordnung, sondern es wurde gesagt: "dann wirst du es verdient haben ".
Ob das immer so richtig war, möchte ich mal bezweifeln.
Wenn das alles nun aufgerollt werden würde, untersucht würde, wo gab es eine Schule, ein Internat, in dem nichts vorfiel?
Ich heiße Schläge nicht gut, aber ich sehe heute oft, in der Schule in der ich putze, dass die Lehrer und die Hausaufgabenhelfer nicht mehr mit den Kindern zurechtkommen.
Was ist da der goldene Mittelweg?
Es wird auch viel übertrieben - manches war nicht so schlimm, wie es jetzt dargestellt wird!
Hallo Luis,
zu den Vorfällen, egal kichrlich oder weltlich, darf man nicht vergessen,
daß die meisten dieser Belehrer und Würdenträger in einer Zeit
Ihre Ausbildung erhielten,
da gehörte es dazu,
Kinder auch mit körperlichen Erziehungmaßnahmen zu lehren.
Was ist Liebe, wie weit geht unser Liebe, welche Form hat Liebe?
Das sollten sich Belehrer und Würdenträger fragen ,
bevor Sie den Weg mit Kindern gehen, die den Samen der Liebe in sich haben.
Diesen Samen hat jeder Mensch, mit bekommen!
Luis, dein Beitrag ist sehr gut. Die Erziehung von damals hat mit der heutigen Erziehung nichts mehr gemein. Bei uns galt auch noch die Prügelstrafe. Ich erinnere mich an den Tatzenstecken noch gut bei den Lehrern und -innen. Das gehörte zum Unterricht.
Auch im Gymnasium bewarfen die Lehrer die Schüler mit Schlüsselbund oder Kreide, Knöchel wurden am Pult blutig aufgeschlagen, Schläfenhaare wurden gezogen (das tat höllisch weh!) und vieles mehr.....
Aber das war der Alltag. Die Lehrkräfte durften das anscheinend...oder?
Ich möchte aber nicht nur die Männer erwähnen, auch Klosterschwestern konnten ganz schön hart in der Erziehung sein.
Ich weiß von einigen Mitschülerinnen, die meinten, ihr Leben würde anders aussehen, wenn sie damals nicht so unterdrückt worden wären.
Ist das jetzt auch eine Art Vergewaltigung gewesen? ;)
In jener Zeit, unserer, meiner Kinder - und Grundschulzeit war auch die "Bestechlichkeit" maßgebend an der Notengebung. Wer dem Herrn Pfarrer Enten, Gänse, halbe Schweine brachte, der hatte hohes Ansehen genossen. Das gleich galt auch bei den Lehrern. Da war es üblich das Bauern die Lehrer "geschmiert" haben damit der Sohn oder die Tochter gute Noten bekommt, besser behandelt wird.
Ob dies nun auch damals schon ein strafbares Delikt war solche Dinge anzunehmen ist mir nicht bekannt.
Aber ich bin mir ganz sicher das manche Kinder von damals nach dem Besuch der Schule ein anderes Verhältnis zum Leben und den Mitmenschen hatten. Und auf dem Dorf z. B. war einfach das Bauernkind mehr wert als das eines normalen Arbeiters. Und somit erlitten jene Kinder mehr Unterdrückung und verloren mehr an Selbstwertgefühl an die anderen.
Auch dies könnte eine Art von körperlicher ud geistiger Bestrafung angesehen werden und man kann da noch sehr viele Beispiele aufführen, die den Kindern beim Anblick mancher Personen keinen Respekt aber jede Menge Angst erzeugten...............
Da sieht man, was dieses "ich bin ja ach so viel besser als du" alles anrichtet. In der heutigen Zeit werden die Hierarchien eins nach dem anderen abgeschafft, denn keiner ist mehr wert als der andere. Hoffentlich verschwindet dann endlich auch diese künstliche Moral, die uns so lange gepredigt worden ist, vor allem zum Thema "Liebe".
> "denn die Kirche und der Glaube haben eben mit dem Bodenpersonal nicht viel gemeinsam"
Die Kirche schon - denn sie besteht ja neben den Mitgliedern auch aus "Bodenpersonal".
In der Volksschule ist unsere Lehrerin mit den "bösen Buben" immer nach nebenan in die Garderobe verschwunden, und man hörte dann nur den Stock pfeifen, und ab und zu das Opfer aufjaulen.
Aber heutzutage werden ja die Lehrer von den Schülern gleich erschossen....
> "In der Volksschule ist unsere Lehrerin mit den "bösen Buben" immer nach nebenan in die Garderobe verschwunden, und man hörte dann nur den Stock pfeifen, und ab und zu das Opfer aufjaulen. Aber heutzutage werden ja die Lehrer von den Schülern gleich erschossen...."
Naja, ich fände es auch nicht so toll, wenn eine Lehrerin ihren sexuellen Fetisch an meinem Kind auslebt und dabei auch noch so brutal vorgeht.
An unserer Schule wurden einige Schueler wirklich brutal nicht nur koerperlich sondern auch sexuel mishandelt .
Alle Opfer stammten aus sozial schwachen Familien.
Keiner der Lehrer der Rektor war auserden aktiv an den Missandlungen beteiligt wurde jemals zur rechenschaft gezogen.
Fue mich ist das besonders abscheulich und bestaetig nur die Feigheit dieser sogenannten Paedagogen
Liebe Erika
Schon in meiner Hautschulzeit kam es zu einer Misshandlung einer Lehrkraft.
Der Vorfall geschah 1971 ich war damals in der fünften Klasse.In der Schule ging das Gerücht um ein Achtklässler wäre von der Schule verwiesen worden.Einige Tage später fragte ich Ihn was den vorgefallen war und warum Er von der Schule geflogen ist.Die Sache spielte sich folgendernasen ab.
Der Vater des Buben hat den Rektor verprüegel.meiner Meinung nach zurecht.
Der Schüler kam auf veranlassung seines Vaters an eine andere Schule.An unserer Schule wurde die Sache wie immer schnell unter den Tepich gekehrt.Die Schüler hatten Angst darüber zu reden.
Der Vater des jungen wurde nicht angezeigt.Leider der Rektor auch nicht,aber der Rektor Münch hatte wohl noch einige Zeit Angst dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Ja Liebe Erika
So war das bei Uns in den GUTEN ALTEN ZEITEN an der Friedrich Schiller Schule.





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