Tjures Modelleisenbahn

Die allererste Lok
 
Jürgen Wiedemann

Unser Tjure heißt richtig Jürgen Wiedemann wohnt in der Gaismarkter Straße 3, OT Winzer, Tel. 08263/428, http://www.wiedemann-winzer.de/index.html und ist selbstständiger Bodenleger und Holz-, Decken- Parkett-, und Laminathändler.
Seine Anlage fährt auf H0 und ist von Märklin.


.





„Es geht ganz langsam vorwärts“, denn gebaut wird nur an Sonntagen oder nachts zwischen 20 und 24 Uhr.



myheimat:

Jürgen, wann hat für Dich die Begeisterung für die Modelleisenbahn angefangen?

Jürgen Wiedemann:

Meine Eisenbahnlok habe ich 1980 als 13-jähriger bekommen. Diese Lok fährt auf meiner heutigen Anlage immer noch. Mittlerweile ist die „Anfänger“-Platte jedoch von mir ergänzt und verändert worden. Zum Beispiel habe ich den Berg erhöht und Details wie die Störche und das Feuerwehrhaus angebracht.
Meine erste Platte wurde mittlerweile um zwei weitere Platten erweitert. Momentan arbeite ich an der dritten Platte.
Als Kinder hat ich noch kaum Erfahrung. Damals habe ich alles noch „brettelseben“ gebaut, heute mache ich das natürlich anders. Ich baue in der Rahmenbauweise, d.h. hier habe ich im Landschafts- und Geländebau viel mehr Möglichkeiten.

Angefangen hat das Ganze „Auf der Steige“ oben im Dachboden im meinem Elternhaus.
Als ich dann die Platte in unser jetziges Zuhause bringen wollte, gab es jedoch Probleme. Wie sollten wir die Platte durch die kleine einzige Lucke bringen? Da gab es keine Chance, die Platte im Ganzen herunter zu bringen. Also musste ich sie zersägen, auch einen Teil des Platteninventars abbauen.


Myheimat:

Was macht Dir am Modelleisenbahnbau zurzeit am meisten Spaß?

Jürgen Wiedemann:

Am Liebesten arbeite ich an den Details. So geht es wohl den meisten Modelleisenbahnbauern. Es steht nicht so sehr das Bewegen der Lokomotiven im Vordergrund.
Wie zum Beispiel möchte ich aus dem brennenden Haus mit Hilfe eines Brandflackermodules Rauch aufsteigen lassen werde.
Gerade habe ich ein Getreidefeld mit stehendem und liegendem Getreide gebaut. Hier muss jeder einzelne Getreidestreifen aufkleben werden. Das Getreide darzustellen oder eine abgemähte Fläche ist nicht ganz einfach. Ein Mähdrescher und Strohballen fehlen noch.
Wie gerne ich an Details arbeite ist auch am Weiher erkennbar. Den Weiher habe ich mit Gießharz ausgegossen. Ein Angler auf der Brücke und allerlei Geflügel sind unter anderem dort auch zu bewundern.


myheimat:

Woher beziehst Du Dein Modellbaumaterial für Deine Anlage?

Jürgen Wiedemann:

Das kommt ganz darauf an, was ich gerade suche. Viele Dinge dafür gibt es im Handel nicht mehr zu kaufen. Ich greife da auf Auktionsware im Internet zurück. Solche Sachen wie bestimmte Schienen, oder die Oberleitungen können neu nicht mehr gekauft werden.
Eine Platte habe ich im Gesamten ersteigert.


Myheimat:

Immer mehr Modelleisenbahnbauer bauen „digital“, ist auch bei Dir so was geplant?

Jürgen Wiedemann:

Nun gut, irgendwann plane ich schon auf die digitale Modelleisenbahn umzurüsten. Das ist allerdings nicht ganz so einfach. Erstmal brauche ich dann neue Transformatoren, auch meine analogen Loks müssen einer Digitalisierung unterzogen werden. Allerdings löst der Einsatz von Digitaltechnik bei einer Modellbahnanlage Problem der herkömmlichen Technik: Es lassen sich mehrere Züge unabhängig voneinander auf dem gleichen Gleis steuern. In der herkömmlichen analogen Anlage ist das nicht möglich. Es können zwar mehrere Lokomotiven, bzw. Züge auf ein und demselben Gleis fahren, jedoch haben sie dann dieselbe Geschwindigkeit und die gleiche Fahrtrichtung. Das interessanteste an der Digitalisierung meiner Anlage wäre für mich jedoch die Geräuschkulisse. Hierbei handelt es sich z. B. um eine Pfeife, eine Glocke, ein Signalhorn oder um den Motorlüfter bei einer E-Lok.


myheimat:

Wie funktioniert der Modelleisenbahnbetrieb auf den Schienen und welche Zukunftsvisionen hast Du?

Jürgen Wiedemann:

Die E-Loks werden über die Schienen oder über die Oberleitungen mit Strom versorgt. Wo hingegen die Dampfloks nur über Schienen versorgt werden. Das „Krokodil“ zum Beispiel ist eine E-Lok und wird über die Oberleitungen mit Strom versorgt.

Für die Zukunft ist ein zusätzlicher Tunnel geplant, der auch schon begonnen wurde. Eine Skipiste ist schon in Planung, sowie ein Bahnübergang mit elektrischer Lichtschranke und ein Car-System für die Autos, das mit Magnet fährt.



Zum Schluss wünscht und erhofft sich Jürgen Wiedemann, dass sich Eisenbahnfreunde auf Grund dieses Interviews melden, die seine Anlage anschauen wollen, und/oder auch Eisenbahnbauer die ihm andere Anlagen zeigen können.

1
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen Webseiten Senden
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
7 Kommentare zum Beitrag
3.501
Günther Wagner aus Königsbrunn am 11.02.2008 um 08:47 Uhr  
4.828
Dagmar Goßner aus Krumbach am 11.02.2008 um 08:53 Uhr  
3.501
Günther Wagner aus Königsbrunn am 11.02.2008 um 09:00 Uhr  
18.491
Ursula Schriemer aus Greifenberg am 11.02.2008 um 11:20 Uhr  
2.049
Robert Weiß aus Königsbrunn am 11.02.2008 um 18:24 Uhr  
4.828
Dagmar Goßner aus Krumbach am 11.02.2008 um 19:31 Uhr  
110
Verena Goßner aus Krumbach am 14.02.2008 um 08:25 Uhr  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.

Ähnliche Beiträge Übereinstimmende Themen:

19. Brucker Weinfest Feste Tradition ist mittlerweile das Brucker Weinfest geworden, das heuer bereits zum 19. Mal stattfindet. Die Brucker Heimatgilde organisiert...
Spaziergänge in der Leineaue: Auf dem alten... Das Naherholungsgebiet Südliche Leineaue erstreckt sich von der Haustür in Döhren oder Wülfel bis hin zum Schulenburger Berg mit dem Schloss...