Kuhnigundenweg und Bergbauernmuseum Diepolz
Kurz vor Immenstadt liegt Diepolz. Und dieses kaum ein paar Seelendorf hat am Südhang des Hauchenberges einiges zu bieten. Nicht nur einen Einblick in die Bergbauernwelt, deren Tiere und Spielemöglichkeit für Stunden hat es zu bieten. Nein auch noch einen beeindruckenden Ausblick in die Hochgebirgsgipfelwelt.
Kaum haben wir den Eingang und die Museumkasse mit dem großen Kaufangebot überquert, gibt es allerlei zu entdecken. Melkautomat, Käsefässle, Sennerin und Almhütte.
Und gleich als zweiten Punkt bietet uns ein kindlicher Ausblick auf Hängebrücke, Klettergeräte, Wasserbaustelle, Riesenschaukel, Sandkasten.
Noch zu entdecken gibt es: Bauern- und Kräutergarten für die Mamas, Bienenhäuschen, Bergpanorama für die Seele, Rosshütte und Höfle-Alpe für den Papa, Bergkäserei für den Magen und allerlei sonstiges für den Kopf.
Die Sensation für die kleinen Erdenbürger ist jedoch wohl der Haustadl, der alle auf die Mutprobe stellt, die das Gesamtalter noch nicht erreicht haben.

Nach soviel Kopf gibt es jetzt was auf die Muskeln. Erstmal einen leichten Anstieg in Kauf nehmen, der aber mit zwei Kindern auf dem Puckel doch mehr Schweiss lässt als gedacht.
Das Museumsmaskottchen Kuhnigunde führt die ganze Familie auf dem abwechslungsreichen Weg rund um das Museum. Spiel- und Infostationen verschönern die Wanderung und schärfen die Sinne für die Natur.
Wer den ersten Anstieg dann einmal hinter sich gelassen hat, dem ist viel geholfen. Stationen wie "Naturquadrat", "Ofenrohr", "Schlängelpfad", "Bodenfernsehr" oder "Naturfunk", "Weidentunnel" oder "Barfusspfad" warten auf die ganze Familie und ab jetzt geht es fast nur noch eben oder bergab. Eine leichte Wanderung mit viel Abwechslung, für die dann aber auch gut zwei Stunden eingeplant werden sollte. Die nur 5 km die zu erleben sind, sind somit auch gleich wieder vorbei und kaum zu merken.

Oben angekommen erlebt man die ganze Bergwelt vom Ammergebirge über Aggenstein und Grünten, dann Hochvogel, Nebelhorn und Grünten, zum Bärenkopf, Seineberg, Stuiben und Sedererstuiben bis zum Hochgrat und dem Säntis.
Dieser Ausblick bleibt einem aber auch nicht verschont, wenn man sich nur im Museumsgelände aufhält. Punkt 10 im Museum das "Bergpanorma" bietet eine ähnliche Aussicht.






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