afa-Spieleseminar in Reimlingen

Nicht zum ersten Mal besuchten wie das afa - Spieleseminar. Und wie immer waren wir auch dieses Mal gefordert, überrascht, mit offenen, hilfsbereiten Menschen zusammen.

Für die Kleinen ist es wohl auch mehr ein Spieleseminar, denn hier können sie sich nach Herzenslust kreativ und phantasievoll austoben. Ob mit Wasser- Acryl oder Leuchtfarben und auch mit Bunt- oder Wachsmalstiften, werden mit Pinseln, Fingern und viel Spaß Elemente gefertigt, die manchmal etwas ganz Anderes entstehen lassen, als geplant oder beabsichtigt. Hier in diesem Kurs heißt es,: „sich einlassen“, „sich überraschen lassen“ oder auch „sich künstlerisch erweitern“.

Für uns Erwachsene heißt es Zeit für unsere Kinder zu haben, auch Enkel sind gern gesehen, aber auch Kinderlose. Für uns Große würde ich das Seminar mehr „Lust mit Kunst und Farbe“ nennen, oder auch „Dinge an uns entdecken, die noch überraschen“.



Katharina Steppe unserer kunstpädagogischen Leiterin hatten wir die wundervollen Ergebnisse zu verdanken.



Das Seminar fand im Bildungshaus St. Albert in Reimlingen (bei Nördlingen) statt, und begann am Freitag mit dem Abendessen – Buffet. Erste kleinere Zeichenarbeiten waren auf dem Programm mit dem Thema „Lieblingsfarbe“ und später „Persische Nachtigall“. Papier, Pinsel, Farbe, Schere, Ritzmaterial und Karton kamen zum Einsatz.

Nach dem Frühstück geht es Samstag und Sonntag von 9-12 Uhr ran an die Kunst. Und es fällt uns um 12 Uhr immer sehr schwer loszulassen. Wir kommen immer regelrecht ins Fieber.
Diesen Samstag hieß es mit Draht, Papier. Kleber und Pinsel dreidimensional in den Holzrahmen. Inspirieren liesen wir uns von dem Farbendichter „Paul Klee“, der nicht nur die Farbe als mögliches und notwendiges Kunstmittel für sich entdeckte, sondern er beschäftigte sich ebenso mit dem Kubismus.
Sonntags durften wir dann ran an den „Gips“. Anrühren, einfüllen, modellieren und bemalen waren unsere Aufgaben. Hierbei war die Künstlerin Niki de Saint Phalle unser Vorbild. Diese Bildnerin setzte sie sich auf ungewöhnliche Weise mit der Frauenrolle auseinander. Die Nanas, von denen wir unsere Impressionen bekamen, machten die Künstlerin berühmt.


Umfassend ist zu sagen, dass dieser Kurs immer einerseits eine „Auszeit“ für uns bedeutet, uns aber auch „fordert“. Dank der netten, offene Leute sind die „Frei“-Zeiten unterhaltend und lustig.

Die Samstagnachmittagwanderung und das Samstagabend grillen gehört zum Standard dieses Seminares und ergänzt dieses Wochenende.
Unsere Wanderung führte uns dieses Mal zu den Ofnethöhlen (http://www.showcaves.com/german/de/caves/Ofnet.htm...).






Afa -2007 (http://www.myheimat.de/krumbach/beitrag/12330/afa-...)
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2 Kommentare zum Beitrag
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Max Bils aus Aichach am 21.07.2008 um 11:50 Uhr  
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Uschi Bofinger aus Krumbach am 21.07.2008 um 13:48 Uhr  
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