Innenbebauung am Schönwasserpark ist Thema am WZ-Mobil
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Krefeld: Krefeld-Bockum. Die Innenbebauung der Grundstücke am Schönwasserpark (östlich Schönwasserstraße) ist nun beschlossene Sache.
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Innerverdichtung der Grundstücke im Stadtgebiet
Lieber Bürgerinnen und Bürger in der noch „Grünen“ Stadt Krefeld
Wie der aktuelle Beschluss des Bebauungsplans 704 in Krefeld des Planungsausschuss zeigt, müssen sich alle Grundstückseigentümer in Krefeld und besonders im Stadtteil Bockum auf eine Innenverdichtung ihrer Grundstücke gefasst machen.
Für diese Innenverdichtung und die damit gleichzusetzende Zerstörung von Grünflächen in einer stark von Umweltverschmutzung belasteten Stadt macht sich gerade Bündnis 90/Die Grünen stark.
Rolf Rundmund der stellvertretende Faktionsvorsitzende und Sprecher für Stadtplanung und –erneuerung, ist hier die besonders treibende Kraft. Sieht man sich das Profil von Herrn Rundmund auf der Homepage Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Krefeld an so kann man über diese Entscheidung nur den Kopf schütteln. Herr Rundmund schreibt in seinem Profil über seinen politischen Schwerpunkt folgendes:
Zitat: „Mein politischer Schwerpunkt ist die Stadtplanung und Stadtentwicklung sowohl der Innenstadt als auch der Stadtteile rund um das Zentrum. Ich möchte mithelfen, die vernachlässigten Wohngebiete in der Innenstadt wieder für alle Generationen attraktiver zu machen – mit mehr grünen Plätzen, kinderfreundlichem Umfeld, fahrradmobil statt automobil, mit weniger Verkehrslärm und weniger Luftbelastung.“
Durch die von Bündnis90/Die Grünen durchgesetzte Innenverdichtung erreicht man nur gegenteiliges, wie die Vernichtung von grünen Plätzen und Flächen, kinderunfreundlichem Umfeld, mehr Verkehrslärm und mehr Luftbelastung.
Man merkt ganz deutlich, dass Bündnis90/Die Grünen in die Jahre gekommen sind. Nicht nur mit ihrer Politik an den Bürger vorbei, sondern auch mit ihrer Bereitschaft neue Dinge aufzunehmen und lernfähig zu sein. Gerade bei dem Thema Innenverdichtung hat sich der Ansatz verändert. Ich empfehle hier Herrn Rundmund mal die Lektüre von Dr. Hans-Joachim Schemel „Stadt als Bewegungsraum“ und „Kinder und Natur in der Stadt herausgegeben vom Bundesamt Naturschutz“.
Schemel sagt: „Das dass städtebauliche Leitbild der „Innenverdichtung“ oft missverstanden wird. Es ist zu einseitig gesehen, wenn die Verdichtung des Siedlungsgebietes durch Überbauung von Freiflächen ohne Rücksicht auf innerstädtische Freiflächenfunktion vorangetrieben wird, mit dem Argument, man dürfe die Stadt nicht in die umgebende Landschaft wachsen lassen („Landschaftsverbrauch“). Diese Makrosicht muss durch eine Mikrosicht ergänzt werden, wenn das Leitbild im Sinne einer Verbesserung der städtischen Lebensqualität umgesetzt werden soll: städtische Flächennutzung sind auch mit dem Ziel zu verdichten, wohnungsnahe Freiräume erhalten, schaffen und erweitern zu können.“
Ich hoffe als Bürger der Stadt Krefeld, weiterhin in einer grünen Stadt wohnen zu können vielleicht auch ohne „Grüne“.
Marcus Tappen
Grotenburgstraße 120
47800 Krefeld
Einen Innenverdichtung war schon vor gut 30 Jahren ein Thema, als wir die Grünen noch garnicht hatten. Allerdings ging es dabei um andere Grundstücke rund um das Karree rechts der Friedrich Ebert Str., ( ehemalige Esso-Tankstelle) nämlich Schönwasserstr. zur linken und Grotenburgstr. zu rechten Seite. Aber auch da war es irgendwann beendet das Thema.
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