Grüne Utopien treiben die Kosten und schaden der Umwelt - Al Wazir will Naturschutz aushebeln

In Helmscheid hat sich die Bürgerinitiative PRO-Gegen-Wind im Juni 2014 dem neu gegründeten Landesverband Vernunftkraft Hessen angeschlossen.

Grüne Utopien treiben die Kosten und schaden der Umwelt - Al Wazir will Naturschutz aushebeln: Der neu gegründete Landesverband Vernunftkraft Hessen kritisiert hessischen Wirtschafts- und Energieminister.

„Das ist Planwirtschaft pur und geht Verbrauchern wie auch Unternehmen an den Geldbeutel und macht unsere Stromversorgung unsicher,“ so bewertet Bernhard Klug, Vorsitzender des neu gegründeten Landesverbandes Vernunftkraft Hessen, der Vereinigung der hessischen Bürgerinitiativen gegen den Ausbau der Windkraft, die Regierungserklärung von Wirtschaftsminister Al Wazir.
Der Minister spreche von großen wirtschaftlichen Chancen und täusche damit die Öffentlichkeit, wenn er behaupte, dass die Erneuerbaren Energien dafür sorgten, dass die Energiewende für Menschen mit kleinen Einkommen bezahlbar bleibe. Für viele Harz IV-Empfänger ist dies jetzt schon nicht mehr der Fall. Vielmehr verdinge sich Al Wazir als Helfershelfer einer gigantischen Umverteilung von Kapital von unten nach oben zu Lasten der Stromkunden.
Die Energiewende entwickle sich nach Aussage Al Wazirs zunehmend zu einem Exportschlager. Laut Klug sieht dieses "Exportmodell" ernüchternd anders aus. Dies habe sogar der 2.0 Wendeminister Gabriel kürzlich vor Mitarbeitern der hessischen Firma SMA eingestanden als er bekennen musste, dass unsere Partner in der Welt uns wegen der Energiewende für Bekloppte halten. Dank der vorrangigen Einspeisung von Wind- und Solarstrom arbeiten die konventionellen Kraftwerke nicht mehr wirtschaftlich, was wegen der benötigten Residuallast –etwa 80% unserer aktuellen Energieversorgung erfolgt konventionell- dazu führe, das deren Betreiber diese wegen der finanziellen Verluste, entweder abschalten müssten oder aber eine staatliche Alimentierung forderten.
Diese Subventionen würden den Strompreis zwangsläufig weiter in die Höhe treiben.
„Eine vernünftige Energiepolitik sehe anders aus, so Klug. So ignoriere der Minister wissenschaftlich anerkannte Regeln der Physik und der Ökonomie wenn er davon ausgehe, dass er mit einem forcierten Ausbau der Windenergie zukünftig die Stromversorgung sicherstellen könne. Vielmehr mache der erneuerbare Zufallsstrom die Versorgung unsicherer und kompliziere sie. empört sich Klug.
Mit seinen geradezu abenteuerlichen Vorschlägen verniedliche Al Wazir das gewaltige Konfliktpotenzial von Windkraft und Natur, welches er mit so genannten intelligenten Lösungen entschärfen will. Dafür opfert der Grünen Politiker den Schutz von Mensch, Natur und Landschaftsbild auf dem Altar der "Ökoenergie"-Lobby.
Dabei habe im schwarz/grünen Koalitionsvertrag gerade die Bewahrung der Schöpfung und der Schutz von Natur- und Umwelt noch Grundlagencharakter gehabt. Zu der Tatsache, dass die 24.000 in Deutschland bislang installierten Windkraftanlagen nicht dazu beigetragen haben, dass der CO2 Ausstoß, ein Primärziel der Energiewende, gesenkt werden konnten, ignoriere Herr Al Wazir völlig.
Als schiere Angstmacherei und Verdrehung der Fakten, bezeichnet es Klug, wenn der Minister behaupte, dass Erneuerbare Energien einen Beitrag dazu leisten würden, die Abhängigkeit von Öl- und Gaslieferungen aus dem unsicheren Ausland zu reduzieren. Der Anteil von Öl- und Gas an der Stromversorgung in Deutschland sei zum einen bislang nur gering und zum andern sei der Ausbau von Gaskraftwerken erklärtes Ziel der Bundesregierung. Darüber hinaus ignoriere der Minister, dass der Anteil der Stromversorgung am Gesamtenergieverbrauch in Deutschland gerade einmal 21% ausmache.
„Herr Al Wazir treibt Energiepolitik unseres Landes mit reiner Propaganda auf Grund der Fehlinformation. Damit täuscht er die Landesregierung, die zahlreiche klein und mittelgroßen hessischen Unternehmen und wir die Bürger die dafür zahlen müssen. Der Skandal ist perfekt!“ kritisiert Klug, abschließend.
Der Landesverband Vernunftkraft Hessen verleiht den annähernd 70 hessischen Bürgerinitiativen mehr Gewicht in der politischen Diskussion. Jede Bürgerinitiative und Interessensgemeinschaft, die sich gegen den unvernünftigen Ausbau von Windkraftanlagen wehrt, kann im neu gegründeten Landesverband Mitglied werden.
„Vernunftkraft Hessen“ vertritt die Kernpunkte der zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen in der Landes- und Bundespolitik. Dabei soll den verantwortlichen Politikern deutlich gemacht werden, dass es eine breite Bürgerbewegung für eine vernünftige Energiepolitik gibt, getreu dem Motto des 16. Präsidenten der USA, Abraham Lincoln (1809-1865):
„Man kann alle Menschen einige Zeit hinters Licht führen und einige Menschen ewig, aber man kann nicht alle Menschen ewig hinters Licht führen“.
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3 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.07.2014 | 17:15  
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Gerd Szallies aus Laatzen | 27.07.2014 | 13:27  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.07.2014 | 15:27  
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