Eine Ohrfeige für Merkel

Nach dem Einzug ins Europaparlament feiert die AfD nun den nächsten Erfolg, denn Sie wurden in die Fraktion der Konservativen und Reformisten (EKR) aufgenommen und das wollte Angela Merkel doch mit aller Macht verhindern.

Lange Zeit schien das Spiel für die AfD als verloren, denn die Partei drohte zum Opfer eines größeren Kuhhandels zu werden. Cameron stellte sich öffentlich gegen die Inthronisierung von Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsident und hier agiert der Brite klar gegen Merkels Willen, denn öffentlich stellt sich die Kanzlerin immer noch hinter Juncker.

Mit der Aufnahme in die EKR sind wiederholt die Pläne der Kanzlerin gescheitert, die AfD ins politische Abseits zu stellen. Schon im Wahlkampf wurde klar, dass sich die Partei nicht in die rechte Ecke stellen lässt und die Vorwürfe des Populismus griffen zu kurz. Die Ausgrenzung im Europaparlament sollte es dann richten. So aber ist die AfD Mitglied in der drittstärksten Fraktion des Europaparlaments geworden und die Konservativen zogen zahlenmäßig an den Grünen und Liberalen vorbei.

Auch das ist ein Zeichen an die innerdeutsche Politik.

JP
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