Zahlreiche langjährige Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung der CSU Kötz geehrt - Vortrag zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ stößt auf große Resonanz
Bei der turnusgemäßen Ortshauptversammlung zeichnete der CSU-Ortsverband Kötz eine ganze Reihe langjähriger und verdienter Mitglieder aus. Herausragend sind die Mitgliedschaften von Max Müller für 45 Jahre und die des ehemaligen CSU-Ortsvorsitzenden und langjährigen Gemeinderates Josef Schmalberger für 40 Jahre.
Ortsvorsitzende Christiane Schmalberger hielt einen Rückblick auf die im März 2009 mit einem neuen Vorstand gestartete Periode. 2009 sei geprägt gewesen von der Europa- und der Bundestagswahl, die auch vom Ortsverband mit zahlreichen Aktivitäten unterstützt wurde. So war im September Dr. Gerd Müller, der Parlamentarische Staatssekretär für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kötz zu Gast. Daneben beteiligte man sich beim Kötzer Kinderferienprogramm, bot einen Fahrradcheck in Kooperation mit einem Radsportgeschäft an und lud zum Jahresabschluss zur Ausstellung „Die Augenbraue“ ins Kloster Roggenburg ein.
Mit der Ausweisung des neuen Gewerbegebiets und des Neubaugebietes in Großkötz habe die Gemeinde zukunftsweisende Entscheidungen getroffen, stellte 2. Bürgermeister Josef Schmalberger in seinem Bericht aus dem Gemeinderat heraus. Kreisrat Dr. Wolfgang Stolle ging insbesondere auf die Zusammenlegung der Seniorenheime Thannhausen und Burtenbach sowie die hausärztliche Versorgung im Landkreis ein.
Zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ referierte Stefan Riederle, der Geschäftsführer der ökumenischen Sozialstation im Landkreis Günzburg, vor mehr als 40 Gästen. Laut Riederle sollte man beide Dokumente haben. Mit der Patientenverfügung könne der Verfügende im Voraus bestimmen, welche Behandlungen nach seinem Willen durchgeführt oder unterlassen werden sollen. Eine Vorsorgevollmacht sei sinnvoll, damit man jemand hat, der die persönlichen und finanziellen Angelegenheiten regelt, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Die große Besucherresonanz aller Altersgruppen und die zahlreichen Zwischenfragen spiegelten die große Bedeutung des Themas wider, sagte er.
Die geehrten Mitglieder:
45 Jahre: Max Müller, 40 Jahre: Josef Schmalberger, 35 Jahre: Alex Lochbrunner
25 Jahre: Carl-Otto Finzer, 20 Jahre: Peter Käufl, Alois Rösch, 15 Jahre: Sibylle Geiger, Wolfgang Hergeth, Christiane Schmalberger 10 Jahre: Bernd Renzhofer, Tobias Lenzer, Jochen Ellinger, Dr. Dr. Wolfgang Stolle, Sigrid Müller


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