Der Christuspavillon der Expo 2000 - heute zu sehen am Kloster Volkenroda
Körner: Christuspavillon | Die Expo 2000 ist sicher noch vielen Menschen, besonders den Hannoveranern und Einwohnern der näheren Umgebung, in guter Erinnerung.
Reste der Weltausstellung sind auf dem Expogelände bis heute zu sehen.
Leider sind einige noch stehende Pavillons in schlechtem Zustand.
Wer sich, wie eine kleine Schar Garbsener Pilger, auf den Weg nach Volkenroda macht, findet dort den ehemaligen Christuspavillon.
Die Konstruktion des Architekten Meinhard von Gerkan, das damals für die evangelische und katholische Kirche in Hannover stand, wurde im Jahr 2001 zum Kloster Volkenroda nach Thüringen transportiert.
Hier steht der ehemalige Christus-Pavillon an der Stelle, auf der einst das Längsschiff der historischen Zisterzienserkirche zu finden war.
Einiges hat sich dort verändert seit der Weltausstellung in Hannover.
Die Nischen, in denen sich damals unter anderem ein Regal mit „Tauschbörse“ befand, wurden neu gestaltet.
Andreas Felger hat sie als kleine Kapellen nach zentralen Glaubensaussagen neu gestaltet.
Geblieben sind die Fensterfronten, die einen rechteckeigen Kreuzgang um den Innenraum mit dem Altar bildenden.
Passend zum Motto der Expo: "Mensch – Natur – Technik" sind die Fenster noch immer gefüllt mit Gegenständen wie: Holzscheiben, Zahnräder, Tannenzapfen, Tonbandkassetten, Zucker und Zahnbürsten.



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