Starke Platzierungen für Königsbrunner Leichtathleten am „Schwäbischen“ Wochenende

Natalie über der letzten Hürde
 
Chris bei seinem weitesten Wurf
Am Wochenende des 24./25.5. fanden die schwäbischen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen und der U14 statt. Los ging es am Samstag in Vöhringen. Für Königsbrunn trat Speerwerferin Theresa Nimptsch gegen acht weitere Konkurrentinnen aus Schwaben an. Mit 38,12m im ersten Versuch fand sie ziemlich gut in den Wettkampf. Sie ordnete sich damit direkt hinter der mit Abstand führenden Wurfkollegin aus der LG Augsburg ein. Im dritten Durchgang allerdings wurde sie von einer weiteren Kontrahentin um einen guten Meter überworfen. Dadurch leicht verunsichert, zeigte Theresa auch in Versuch Vier und Fünf leider keine Verbesserung, sodass sie ihre ganze Kraft und Konzentration in ihren letzten Wurf legen musste. Das gelang ihr hervorragend: mit 41,10m kam sie nicht nur nah an ihr Bestleistung heran, sie sicherte sich damit auch den schwäbischen Vizemeistertitel der Frauen. Überglücklich nahm sie bei der Siegerehrung schließlich ihre Urkunde in Empfang.

Am folgenden Sonntag in Friedberg begleitete sie dann als Trainerin ihre Schützlinge zu starken Leistungen. Die drei zwölfjährigen Athleten Simon Kriegel, Chris Schneider und Natalie Nimptsch begannen mit den 60m-Hürden-Disziplin. Simon verpasste knapp das Podest: mit neuer Bestleitung von 11,73sec landete er auf Rang Vier. Chris ordnete sich trotz guter Hürdentechnik mit 12,43sec zwei Plätze dahinter ein. Auch Natalie konnte aufgrund technischer Verbesserungen ihre Bestzeit herunterschrauben: mit 13,57sec wurde sie Neunte.
Direkt im Anschluss hatte Chris seinen ersten Speerwurfwettbewerb vor sich. Seine starken 22,13m aus dem ersten Durchgang konnte er zwar nicht mehr überbieten, aber trotzdem reichte ihm die Weite für einen super dritten Platz. Leider wieder direkt danach – ohne Verschnaufpause – wurde er schon für seinen 75m-Lauf aufgerufen. Zusammen mit Kollege Simon bestritt er also das Rennen, allerdings war er mit der Zeit von 11,72sec völlig – und verständlicher Weise – unzufrieden. Simon dagegen, der ausgeruht an den Start gehen konnte, freute sich über Platz Drei mit 11,13sec. Natalie lief ein durchschnittliches Rennen mit 12,47sec.
Nun durfte die Truppe etwas durchatmen ehe die Sprungdisziplinen auf dem Zeitplan standen. Die beiden Jungs hatten beim Weitsprung bereits beim Einspringen mit enormen Anlaufproblemen zu kämpfen. Nur Chris gelang ein guter Sprung mit glatten 4,00m, was Rang Sechs für ihn bedeutete. Simon reichten seine 3,77m leider nicht einmal für den Endkampf.
Natalie versuchte sich im Hochsprung. Über eine relativ schwache Leistung mit übersprungenen 1,14m und Platz Sechs war sie allerdings sehr enttäuscht.
Ab diesem Zeitpunkt ging es erfreulicherweise nur noch aufwärts. Simon und Natalie traten beide über die zwei Stadionrunden an. Als Erstes war Natalie dran. Sie konnte ihr zügiges Anfangstempo ziemlich lange durchhalten, bis sie sich schließlich auf der Zielgeraden im Kampf um Rang Vier einer Konkurrenten geschlagen geben musste. Doch die Anstrengung hatte sich trotzdem gelohnt, denn mit ihrer Zeit von 3:03,30min kam sie ihrem Saisonziel, unter drei Minuten zu bleiben, wieder ein Stück näher. Simon legte in seinem Lauf eine andere Taktik als gewohnt an den Tag – er lief nicht von Beginn an vorne weg, sondern hielt sich ein wenig bedeckt etwas hinter der Spitze. Auch er hatte kurz vor Schluss noch einen harten Zweikampf auszutragen, den er leider verlor und sich somit „nur“ mit Rang Drei zufrieden geben musste. Seine starke Zeit von 2:37,68min lässt noch viel hoffen.
Den Abschluss für die Königsbrunner Athleten bildeten Chris im Hochsprung und Natalie im Speerwurf. Natalie steigerte sich in diesem Wettkampf – der Erste für sie seiner Art - von Durchgang zu Durchgang, bis sie schließlich bei einer guten Weite von 18,09m ankam und sich damit den dritten Platz bei diesen Meisterschaften sicherte. Über diese Leistung war sich sichtlich mehr als glücklich. Chris fand nach einigen Anfangsschwierigkeiten schließlich doch gut in seinen Hochsprungwettbewerb. Angefangen bei 1,20m schaltete er zusammen mit einem noch letzten Kontrahenten seines Jahrgangs sogar einige ältere Teilnehmer aus. Nach hohen 1,32m, auf denen man durchaus noch aufbauen kann, war jedoch auch für ihn Schluss. Dafür konnte er sich jetzt als zweithöchster zwölfjähriger Springer Schwabens betiteln.
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