Squash Jugend Königsbrunn
Squash
Die Kleinste war die Größte
Während die Spieler der ersten Mannschaft des Königsbrunner Squash Clubs in der 2. Bundesliga erfolgreich um Punkte kämpften, trat zeitgleich der Nachwuchs der Königsbrunner bei der ersten Talentiade in Taufkirchen an.
Die Talentiade ist eine Turnierserie, mit der Squash-Nachwuchs Spielerfahrung und die Freude am Sport sammeln kann und allmählich an das Turniersquash
herangeführt werden soll. Die Kinder und Jugendlichen werden nach Spielstärke in die Gruppen Anfänger – Mittel - Fortgeschrittene eingeteilt.
Aus Königsbrunn waren diesmal mit der 9-jährigen Jana Schellmoser (aktuell ist Jana die
Erstplatzierte der deutschen U11-Rangliste), Noah Rappel und Sebastian Frank nach Taufkirchen gefahren, um sich in der mittleren (Jana) und fortgeschrittenen Gruppe mit Gegnern zu messen, die größtenteils aus dem Raum München stammten. Insgesamt waren 45 Kinder und Jugendliche am Start, die nach Spielstärke, nicht nach Alter gruppiert wurden.
Nachdem Noah und Sebastian in der vergangenen Saison noch in der mittleren Gruppe gestartet waren, war der Sprung zu den Fortgeschrittenen recht groß.
Nachdem beide mit großem Respekt in die ersten Matches gegangen waren, stellten sie fest, dass sie auch bei den Fortgeschrittenen durchaus mitspielen können und steigerten sich mit zunehmendem Turnierfortschritt.
Etwas unglücklich war dann, dass bei so vielen Mitspielern in den Platzierungsspielen ausgerechnet Noah gegen Sebastian gelost wurde; hier behielt Noah die Nase vorne und konnte auch das letzte Platzierungsspiel noch gewinnen. Sebastian absolvierte in seinem letzten Match die längste Begegnung des Tages, in der ihm im dritten Satz mit 18 : 20 (normalerweise gehen Squash-Sätze bis 11, bei 2 Punkten Vorsprung) das unglücklichere Ende beschert war.
Den Vogel schoß Jana ab, die in der mittleren Gruppe zwar mit Abstand die kleinste Teilnehmerin war – manche Gegner überragten sie um Haupteslänge – aber auch die mit der besten Kondition, der besten Schlagtechnik und dem größten Kampfgeist.
In der Vorrunde setzte sie sich jeweils mit 2 : 0 ausschließlich gegen Jungen durch.
Im Finale traf sie erstmals auf eine Gegnerin, aber auch hier gewann sie klar mit 2 : 1 Sätzen. Durch den Sieg in der mittleren Gruppe muss sie bei der nächsten Talentiade in der Fortgeschrittenen-Gruppe antreten, aber auch dort wird sie ihren Gegnern
weitgehend gewachsen sein.


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