Rekordbeteiligung beim Nikolaus-Randori der Königsbrunner Polizei-Judoka;

Die festlich geschmückte Sporthalle der Königsbrunner Bereitschaftspolizei
 
Die Gürtelprüflinge

Aktion "Kinder stark machen - ohne Alkohol und Gewalt"

Mit einer stattlichen Anzahl von helfenden Eltern konnte die Judo-Abteilung des Polizei-SV Königsbrunn ihr traditionelles Nikolaus-Randori mit ca. 120 Judoka und fast genau so vielen Erwachsenen in der Sporthalle der Bereitschaftspolizei begehen. Dieses Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto "Kinder stark machen - ohne Gewalt und Alkohol" und wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) u.a. mit Informationsmaterial unterstützt.

Der Abteilungsführer der BePo Königsbrunn, Polizeidirektor Norbert Zink, begrüßte als Hausherr die zahlreich erschienenen Judoka vom 4- bis zum 65-Jährigen mit ihren Angehörigen. Er freute sich, dass gerade der Polizeisportverein neben seiner wichtigen integrativen und präventiven Arbeit für die Gesellschaft auch die Brücke zwischen den Bürgern und der Polizei darstellt.

Königsbrunns 2. Bürgermeister und 1. Vorsitzender des Polizei-SV Königsbrunn, Norbert Schwalber, betonte, dass gerade in der heutigen Zeit der Wertevermittlung dem Sportverein ein hohes Maß an Notwendigkeit aber auch an Verantwortung zukommt.

Norbert Schwalber zeichnete den Geschäftsleiter des REAL Königsbrunn, Norbert Spicker, für seine großen Verdienste um den Polizeisportverein mit dem "Lorbeerblatt in Bronze" aus.

Ehrenvorstand und "Mit-Gründungsvater" Beppo Sedran bedankte sich bei den Verantwortlichen mit den Worten, dass ihre ausschließlich ehrenamtlich und zum Teil jahrzehntelang geleistete Arbeit im Judoverein unbezahlbar ist.

Die beiden Judovorstände Albert Streit und Hannes Daxbacher bedankten sich bei den Trainern und Übungsleitern Regina Daxbacher, Wolfgang Schar, Marc Schwalber, Alina Pschibul und Christian Frank sowie bei den Übungsleiterhelfern Nadine Ladhari, Adrian Nowok, Daniel Bachmann, Jessica Adach, Maurizio Pyrkosch, Stefan Wegmann und der Internet-Beauftragten Margit Steidl (judokoenigsbrunn.de). Die überaus engagierten Judo - Familien Kittel und Pyrkosch erhielten ein kleines Geschenk.

Bevor das gemeinsame Training und Randori (Übungskämpfe) beginnen konnte, hatte HannesDaxbacher ein herzliches Dankeschön für die Unterstützer und Sponsoren der Königsbrunner Polizei - Judoka, nämlich

- REAL Supermarkt in Königsbrunn, Geschäftsleiter Herr Spicker,
- Königstherme Königsbrunn, General Manager Herr Bloching,
- Hotel Arkadenhof, Geschäftsführer Herr Krause,
- Augustabank Königsbrunn, Regionalleiter Herr Hengst,
- Sport- und Vereinsarzt Herr Dr. Martin, Königsbrunn,
- Schwabmünchner Zeitung, Sportredakteur Herr Radloff,
- Restaurant d'Alfredo in Königsbrunn, Herr Vernino,
- Blumen Steinauer, Augsburg-Haunstetten, Herr Steinauer
- SPINDLER - Busse, Geschäftsführer Herr Spindler

Vor den Augen ihrer zahlreich erschienen Eltern, Geschwister und Angehörigen trainierte die große Judoschar auf einer eigens ausgelegten riesigen Tatami (Judomatte). So übten die Judoka unter Anleitung durch ihre Trainer und Übungsleiter die Fallschule, Bodentechniken und verschiedene, ihrem Leistungstand angemessene, Wurftechniken.

Einige Kinder durften die ersehnte Gürtelprüfung ablegen. Lea Höfle, Jeanette Pauer, Hannah Schneider, Pia Fontana, Philip Sommerer, Niklas Nagel, Aurelian Sprenzinger und Andreas Ferkaljuk zeigten vor großem Publikum ihr erworbenes Können und durften sich nach der Graduierung mit dem neuen Gürtel beim gemeinsamen Randori beweisen.

Daniel Bachmann und Christian Frank, Maurizio Pyrkosch und Markus Streit, Sandra Dempfle und Maria Kittel sowie Janos Pipic und Volker Leitermeier zeigten bei einer kurzen Demonstration ihr Judo-Repertoire und lösten bei einigen spektakulären Wurftechniken großes Staunen und starken Beifall aus.

In der Randori-Einheit durften die Mini-Judoka und Anfängerkinder mit den Erwachsenen und Fortgeschrittenen gemeinsam Judo lernen. Sorgsam und rücksichtsvoll gingen sie miteiander um und zeigten, dass sie die Judoregel des "gemeinsamen Lernens" verstanden hatten. Sogar der kleine Noah, der mit Kopfschmerzen gekommen war, konnte überzeugt werden und hatte beim "Lern-Randori" mit einem erwachsenen Trainer viel Freude und anschließend deutlich geringere Beschwerden. Beim Boden-Randori hatten die Kinder so viel Freude und Spaß, dass z.T. sogar 7 oder 8 Kinder gleichzeitig gegen einen Erwachsenen kämpfen durften.

Am Ende dieser sehr harmonischen und freudigen Veranstaltung erhielten alle Judoka und deren zahlreich mitgekommene Geschwister noch eine üppig gefüllte Nikolaustüte vom REAL Königsbrunn.

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