Neuer Bayerischer Meistertitel für Königsbrunner Leichtathleten
Über das Wochenende vom 21. /22.1. fuhr Trainer Stefan Wastian mit fünf seiner Athleten nach Fürth zu den Bayerischen Hallenmeisterschaften.
Sebastian Randelzofer, der einzige männliche Starter, zeigte im Vor- und Zwischenlauf jeweils gute 7,25sec über die 60m – Kurzsprintstrecke der Männer. Das Finale verpasste er damit nur knapp.
Die vier Mädels, Lisa-Marie Petkov, Samriti und Komal Datta und Jana Missenhardt, gingen alle ebenfalls über die 60m in der Altersklasse U18 an den Start. Nach einem erfolgreichen Vorlauf schieden Samriti mit 8,38sec und Komal mit 8,41sec im Zwischenlauf leider aus. Im Finale konnte Jana sich mit 8,06sec auf den dritten Platz vorschieben, nur wenig dahinter mit 8,08sec landete Lisa-Marie auf Rang vier.
Am Ende des ersten Tages standen die 4x200m- Staffeln an. Die Mannschaft der StG Team Schwaben, in der Besetzung Jana, Lisa-Marie, Komal und Stefanie Riedelberger (TSV Bobingen), galt als eine der Favoriten. Leider kam es bereits bei der ersten Stabübergabe zwischen Jana und Lisa-Marie zu einem Wechselfehler, bei dem das Staffelholz verloren wurde und das Rennen für die vier vorzeitig beendet war.
Am zweiten Wettkampftag musste auch Sebastian wieder ran. Mit sehr schnellen 22,43sec über die Hallenrunde, 200m, qualifizierte er sich als Vorlauferster für den Finallauf. Dabei belegte er einen guten sechsten Rang.
Außerdem starteten Jana und Lisa-Marie über die 60m Hürden. Lisa-Marie reichte die Zeit 9,65sec nicht, um weiter zu kommen. Jana beendete ihren Wettkampf trotz qualifizierenden 9,37sec aufgrund einer Muskelverletzung.
Bei den anstehenden 200m waren es also nur noch drei TSV-lerinnen. Komal landete mit ihren 27,56sec auf Rang neun, Samriti mit 28,35sec einen Platz dahinter. Sehr überraschend und vor allem erfreulich war die Sprintleistung von Lisa-Marie. Mit hervorragenden 25,86sec und damit ca. vier Zehntel vor ihrer Konkurrenz sicherte sie sich den Bayerischen Meistertitel. So war die verpatzte Staffel für sie schon etwas leichter zu ertragen.


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