Neue Bestleistungen beim Abendsportfest

Natalie (links) auf den letzten 300m
Am Dienstag, den 03. Juni, fand im Augsburger Ernst-Lehner-Stadion ein Leichtathletikwettkampf mit Trainingscharakter statt.
Mit am Start war Natalie Nimptsch, W12, vom TSV Königsbrunn. Sie trat über die 800m an mit dem Ziel, endlich unter drei Minuten zu bleiben. Nach einer ersten Runde in der Zeitvorgabe, konnte sie ihr Tempo beibehalten und es auf den letzten 200m auch noch einmal steigern, sodass die Uhr für sie nach 2:58,73min stehen blieb. Davon beflügelt, musste sie direkt im Anschluss zur Speerwurfanlage. Nach einigen eher schwächeren Durchgängen schleuderte sie im letzten Versuch ihren Speer auf 19,21m. Mit diesen zwei neuen persönlichen Rekorden war für sie der sportlicher Abend auch schon wieder beendet.

Doppelt so viele Disziplinen standen bei Nick Schneider (M14) auf dem Plan. Los ging es mit dem Hochsprung. Nach einer hohen Einstiegshöhe von 1,36m schaffte er mit mehr oder weniger Schwierigkeiten auch die nächsten drei Höhen bis 1,48m. Danach kam die mittlerweile unüberwindbar erscheinende Höhe von 1,52m. Aufgrund zweier technisch mangelhafter Versuch musste er sich im letzten Durchgang noch einmal voll konzentrieren. Leider streifte Nick dabei die Latte leicht, sodass sie auf den Boden fiel und er somit aus dem Wettbewerb ausschied.
Gleich danach ging er an den 100m-Start. Nach einer starken Anfangsbeschleunigung versuchte er sein Tempo lang beizubehalten. Nur eine Hundertstelsekunde über seiner bisherigen Bestleistung stoppte die Zeit für ihn nach 13,59sec.
Etwas mehr Pause hatte er vor seinem nächsten Wettbewerb, dem 800m-Lauf. Ziel dabei war es, weit unter 2:29min zu bleiben, dementsprechend war die Zwischenzeitvorgabe ziemlich schnell angesetzt. Aber Nick blieb die ersten 400m locker darunter. Danach war in seinem Gesicht die Anstrengung zu erkennen. Doch er kämpfte und versuchte, auch auf der letzten halben Runde noch einmal Gas zu geben. Dieser Ehrgeiz wurde belohnt: 2:23,12min bedeuteten für ihn neue Bestleistung und Vereinsrekord, außerdem zeigte ihm diese Zeit, dass er „doch so schnell laufen kann“.
Als abschließender Wettkampf war der Speerwurf dran. Für ihn das erste Mal zeigte Nick noch etwas Unsicherheit im Ablauf. So erreichte sein weitester Versuch der ersten drei Durchgänge 22,10m. Bei den viel weiteren letzten drei Würfen landete sein Speer – nach Meinung der Kampfrichter – auf dem hinteren Ende und wurde somit leider ungültig. Davon enttäuscht, trat er nach einem trotzdem erfolgreichen Wettkampfabend wieder den Heimweg an.
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