Judo-Bayernliga: Polizei-SV Königsbrunn verliert
Die Männermannschaft des Polizei-SV Königsbrunn verlor am 2. Kampftag der Judo-Bayernliga zuhause gegen den amtierenden bayerischen Meister TG Landshut. Dies ist nach 16 gewonnenen Kämpfen im Ligabetrieb die erste Niederlage für die Brunnenstädter Judoka.
Die Mannschaft des Polizei-SV Königsbrunn trat bei ihrem Heimkampf in nahezu kompletter Besetzung auf und wurde von zahlreichen Fans lautstark unterstützt. Sowohl Königsbrunns 1. Bürgermeister Ludwig Fröhlich als auch der 2. Bürgermeister und Polizei-SV Vorsitzende Norbert Schwalber waren begeistert bei den Brunnenstädter Judoka.
Leider ging der erste Durchgang mit einem deutlichen 7:3 an die Landshuter. Einige Umstellungen für den zweiten Durchgang brachten bei zwei wertvollen Unentschieden von Valeri Diek und Sergiy Zemlyak ein Endergebnis von 11:7 für die Gäste. Jeweils zwei Siegpunkte für die Königsbrunner holten Mannschaftsführer Gerhard Wessinger und Daniel Nussbächer. Georg Benka, Norbert Wessinger und Heinrich Schäfer konnten je einmal siegen. Gute Ansätze zeigte Jonas Allinger in der Gewichtsklasse bis 66 kg. Arthur Sipple kam diesmal mit seinen Gegnern genau so wenig zurecht wie Frank Harner und Norbert Wessinger, die gegen den starken Landshuter Attenberger das Nachsehen hatten. Während Andreas Mayer aus Unachtsamkeit verlor, mussten sich Sergiy Zemlyak und Valeri Diek in der ersten Runde ihren deutlich stärkeren Gegnern beugen. Der sonst so routinierte Techniker Heinz Valentin wurde von seinem Gegner mit einer Abtauchtechnik überrascht.
In zwei Wochen geht es nach Bad Wörishofen. Dort kommt es zum ersten schwäbischen Judo-Derby zwischen dem Aufsteiger Polizei-SV Königsbrunn und dem TSV Bad Wörishofen, die im letzten Jahr einen hervorragenden 3. Platz in der Bayernliga erreichten.

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