Eishockey - Schüler fighten sich zum Sieg gegen Schweinfurt – 5:4 Auswärtserfolg

Einen wahren Krimi lieferten die Schüler beim Auswärtsspiel in Schweinfurt ab und konnten diesmal das bessere Ende für sich in Anspruch nehmen.
Zu Beginn des Spiels begannen die Gegner recht druckvoll und unser glänzend aufgelegter Goalie musste mehrmals rettend eingreifen.
Doch in der 6. Spielminute begann der Tanz von unserer heutigen Top-Reihe, die am Ende für alle Punkte verantwortlich sein sollte. Es stand plötzlich 1:0 für uns und die Gastgeber zeigten erste Anzeichen von Nervosität. Gut 3 Minuten später sorgte das „Traumpaar“ des Abends nach schöner Kombination für das 2:0.
Die Angriffe der Mighty Dogs wurden nun noch intensiver und bedingt durch einen Fehler in der Abwehr fiel in der 11. Minute der Anschlusstreffer zum 2:1. Doch keine 20 Sekunden später stellten unsere Jungs den alten Abstand wieder her. In der 16. Minute konnten jedoch die Schweinfurter einen erneuten Patzer in der Abwehr zum 3:2 nutzen – dies war dann gleichzeitig der Pausenstand.
In der Drittelpause appellierte der Coach nochmals an Kampfgeist und Laufbereitschaft des Teams und schwor sie darauf ein, der Strafbank fern zu bleiben. Das stieß offenbar auf taube Ohren, denn in jeder Reihe waren 1-2 Leute, die diese Anweisungen nicht wirklich umsetzten. So kassierte man in der 24. Minute den Ausgleich und saß im zweiten Drittel insgesamt 8 Minuten auf dem Sünderbänklein – das Spiel drohte zu kippen.
Vor dem Schlussabschnitt wählte der Coach daher die 10 Spieler mit dem „größten Herz“ aus und stellte auf zwei Reihen um. Was dann folgte, war ein komplett anderes Eishockey-spiel.
Unsere Jungs nagelten den Gegner im eigenen Drittel fest und wurden in der 47. Minute mit dem erneuten Führungstreffer belohnt. Doch auch der Gegner steckte nicht auf und antwortete in der 48. Minute mit dem erneuten Ausgleich. Die Jungpinguine zeigten jedoch Charakter – sie fighteten bis zum Umfallen und krönten ihren beherzten Einsatz mit dem Treffer zum 5:4 in der 53. Minute. Jetzt hieß es weiter voll dagegen zu halten und die beiden Reihen setzten das aufopferungsvoll in kurzen aber intensiven Wechseln um.
Auch als der Gegner in den letzten Spielminuten nach einer Auszeit den Goalie zu Gunsten eines 6. Feldspielers vom Eis nahm hielten sie tapfer dagegen. Beinahe wäre ein Befreiungsschlag noch ins „empty net“ gekullert, aber es reichte am Ende auch so zum verdienten Sieg in der Fremde. Nach Jubelszenen auf dem Eis wurde so der lange Nachhauseweg im Bus viel erträglicher und die Jungs stimmten im Bus das ein oder andere Liedchen an. Wobei sie mittlerweile tatsächlich besser Eishockey spielen als singen.
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