Eishockey: Pinguine Schüler mit Leidenschaft und großem Kampf in München

Alles was ein rassiges Eishockeyspiel ausmacht bekamen die Zuschauer in der Münchner Olympia-Eishalle geboten. Schnelle Spielzüge, Einsatz, Kampf, Leidenschaft, Emotionen und schließlich jede Menge Tore.

Die Karten waren von Anfang an klar verteilt: Der Gastgeber, EHC München, mit kanadischen Trainer galt als Favorit, wenngleich sich die Pinguine Chancen ausrechneten. Bis zur 8. Spielminute konnte man das Spielgeschehen noch ausgeglichen gestalten, bis der EHC dank schönerer Kombinationen zwischen der 8. - 13. Minute zum 2:0 davonziehen konnte.

Doch Königsbrunn zeigte weiter eine disziplinierte Leistung und konnte dank eines Konters zum 1:2 herankommen, bevor der EHC noch vor der 1. Drittelpause zum 3:1 nachlegte. Hoch motiviert kamen die Pinguine aus der Kabine zurück und ließen nun hinten nichts anbrennen. Dank eines weiteren erfolgreichen Konters konnte das Mitteldrittel positiv mit 1:0 aus Königsbrunner Sicht gestaltet werden, 3:2 der Zwischenstand vor dem letzten Drittel.

Leider konnte zwischen der 47. - 50. Minute die Konzentration beim Abwehrverhalten nicht mehr durchgehend hochgehalten werden und der EHC dank dreier, für den gut aufgelegten Pinguine-Torhüter kaum haltbarer, Treffer zum 6:2 davonziehen. Wer meinte die Pinguine gaben sich jetzt geschlagen der hatte sich getäuscht. Nach einer Auszeit und nochmals aufmunternder Worte des Trainers, zeigten die Pinguine weiter Leidenschaft und großen Kampf. Die Stimmung unter den zahlreichen Pinguine-Fans war prächtig und man konnte zwei weitere Treffern zum Stand von 4:6 bejubeln.

Königsbrunn ging die letzten zehn Minuten zweifelsohne an seine Leistungsgrenze und nahm schließlich noch den Torhüter zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis, in dessen Folge noch ein Empty Net eingefangen wurde. Somit hatten die Zuschauer wirklich alles gesehen was ein spannendes Eishockeymatch ausmacht. 7:4 für München der Endstand. Ohne Punkte aber durchaus um positive Erfahrungen und Eindrücke reicher konnte die Heimreise angetreten werden. Das Rückspiel in der eigenen Hydro-Tech Eisarena verspricht folglich wieder gute Eishockeyunterhaltung.
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