Drei Punkte gegen den Tabellenersten

Max Arnawa erzielte das sehenswerte 2:0
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena | Im letzten Heimspiel vor den Feiertagen blieb der EHC Königsbrunn gegen die favorisierten „Wölfe“ aus Bad Wörishofen siegreich. Mit einem 3:0 wurde der Tabellenführer wieder nach Hause geschickt.

Die Gäste reisten stark dezimiert an, mit gerade mal zehn Feldspielern konnte der Kader der Wölfe nur zwei Reihen aufbieten. Bei Königsbrunn fehlte krankheitsbedingt Lukas Fettinger. ansonsten blieb das Team von Trainer Andreas Schwimmbeck mit weiteren Ausfällen verschont. Der EHC legte von Anfang an los und agierte gefährlich vor dem Wörishofer Tor. Gleich nach drei Spielminuten wurden die Brunnenstädter für ihre Anstrengungen belohnt, Daniel Tschenk versenkte den Puck im Tor der Wölfe. Königsbrunn war weiterhin bemüht, vergab aber wiederholt und scheiterte im Abschluss. Wörishofen kam immer wieder mit gefährlichen Kontern vor das Tor des EHC. Königsbrunn dominierte zwar die Partie, konnte aber keinen weiteren Treffer mehr erzielen. Kurz vor Drittelende gab es noch eine Schrecksekunde, als ein Stürmer der Wölfe alleine vor Goalie Markus Kring auftauchte und am hervorragend aufgelegten Schlussmann scheiterte. Nach der Pause durfte sich der Königsbrunner Torhüter gleich noch einmal auszeichnen, in der 22. Spielminute neutralisierte er einen Penalty der Wörishofener. Auch in diesem Drittel war der EHC die bestimmende Mannschaft, hatte aber Probleme, die Überlegenheit in Tore umzusetzen. Erst ein der 36. Minute konnte Max Arnawa mit einem sensationellen Treffer zum 2:0 einnetzen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in das Schlussdrittel. Henning Schütz erzielte drei Minuten nach Wiederanpfiff das 3:0, der EHC kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Wölfe. Doch die Gäste steckten nie auf und beeindruckten durch großen kämpferischen Einsatz. Königsbrunn verpasste es weiterhin Treffer zu erzielen. Wie schon in den letzten Partien wurden zu viele Chancen vergeben, dafür zeigte sich der EHC in der Defensive verbessert. Als fünf Minuten vor Ende die große Strafzeitenflut über das Team der Brunnenstädter hereinbrach, hielt die Verteidigung trotz doppelter Unterzahl dicht. Alle Bemühungen der Gäste waren vergeblich, so dass die Partie verdient mit 3:0 für Königsbrunn endete. Als bester Spieler seiner Mannschaft wurde EHC-Keeper Markus Kring ausgezeichnet, der sein Tor bis Spielende sauber hielt.

EHC-Coach Andreas Schwimmbeck zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir haben heute das umgesetzt, was wir uns vorgenommenen hatten. Aus einer gesicherten Defensive haben wir uns immer wieder Möglichkeiten erarbeitet. Allerdings hätten wir gegen Ende den Sack zumachen müssen, als bei Wörishofen die Kräfte nachließen. Da haben wir uns mit den vielen Strafen selbst geschadet, das Ergebnis hätte zwei Tore höher ausfallen müssen.“

Tore: 1:0 Tschenk (Pandel) (3.), 2:0 Arnawa (Bertele) (36.), 3:0 Schütz (Hartmann) (43.)

Strafminuten: Königsbrunn 18+10 Minuten Wörishofen 6 Minuten Zuschauer: 100
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