2 japanische Judolehrer begeistern die Königsbrunner Polizei-Judoka
Für ihre Mitglieder konnte die Trainer- und Vorstandschaft der Königsbrunner Polizei-Judoka wieder einen Leckerbissen der „japanischen Art“ bieten.
Mit Shigeru Kariya (7. Dan) und Tatsuya Koiwai (3. Dan) kamen zwei japanische Judolehrer für mehrere Tage nach Königsbrunn.
Diplomtrainerin Regina Daxbacher besuchte bei ihrer Japanreise im vergangenen Jahr u.a. die Stadt Kashima in der Nähe von Tokio und lernte dort auch den 67-jährigen Kariya kennen, der dort Sport- und Schulreferent ist.
Viele Kinder und zahlreiche Eltern kamen in die Judohalle der Königsbrunner Bereitschaftspolizei und waren hochbegeistert vom Unterricht, den die beiden Japaner ausschließlich in japanischer Sprache leiteten. Auch Judoka der beiden Königsbrunner Hauptschulen, an denen Regina Daxbacher Judo unterrichtet, nahmen dieses außergewöhnliche Angebot an.
Die beiden japanischen Gasttrainer boten sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Erwachsenen einen abwechslungsreichen und wunderschönen Judotrainingsabend. Ein unvergessenes Highlight am Ende jeder Unterrichtsstunde war das Verteilen von kleinen japanischen Erinnerungsgeschenken an alle Königsbrunner Judoka.
Bei zahlreichen Gesprächen u.a. mit Bürgermeister Ludwig Fröhlich, den Stadträten Ingrid Gärtner und Norbert Krix sowie dem Rektor der Hauptschule Süd, Michael Ettel, wurden viele Informationen und Erfahrungen über den pädagogischen Wert, den gesundheitlichen Nutzen und sportlichen Erfolg des Judounterrichtes bzw. -trainings erörtert und ausgetauscht.
Die Vorbereitungen für einen weiteren internationalen Jugendaustausch bzw. einen Trainingsaufenthalt wurden zwischen den Japanern und den Verantwortlichen des Polizei-SV Königsbrunn besprochen.


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