"Mit der LEWA sind wir sehr zufrieden": Ein Interview mit dem stellvertretenden Geschäftsführer des Begegnungslandes Lech-Wertach e.V. Benjamin Früchtl (Teil 1)

LEWA-Messeleiter Benjamin Früchtl
 
Auch am Glücksrad konnte bei der LEWA 2013 gedreht werden
myheimat: Herr Früchtl, ein Höhepunkt des abgelaufenen Jahres war mit Sicherheit die große Lech-Wertach-Ausstellung in Bobingen. Nicht nur die reinen Besucherzahlen sind für den Erfolg einer Messe ausschlaggebend, sondern auch die Zufriedenheit der Aussteller und die Anzahl der nachhaltig geknüpften Kundenkontakte. Wie fällt Ihre Bilanz der LEWA 2013 hinsichtlich der genannten Faktoren aus?
Benjamin Früchtl: Die Idee, dass die Regionalentwicklung eine Gewerbeschau organisiert, wurde von den drei großen Gewerbevereinen des Begegnungslands gemeinsam an uns herangetragen. Zunächst einmal galt es für uns, ein neues regionales Konzept für eine Gewerbeschau zu etablieren. Hierbei gab es neben zahlreicher Unterstützung auch viel Skepsis, was am Anfang aber auch normal ist. Die Zahlen zeigen jedoch deutlich, dass die LEWA 2013 ein voller Erfolg war: Mit 12.000 Besuchern und 102 Ausstellern - davon 98 aus dem Raum Augsburg - haben wir unsere Ziele übertroffen und gerade der Aspekt der Regionalität wurde gewahrt. Der günstige Standpreis hat dazu beigetragen, dass vom kleinen Bäcker bis zum großen Energieversorger die ganze Bandbreite unserer Region vertreten war. Die Aussteller haben die LEWA 2013 anhand von Fragebögen bewertet und die Gewerbeschau entsprechend des Schulnotensystems im Schnitt mit „Gut“ bewertet. Damit sind wir sehr zufrieden.

myheimat: Wie verlief die Zusammenarbeit mit dem BDS-Gewerbeverband Königsbrunn im Vorfeld der Ausstellung?
Benjamin Früchtl: Die Zusammenarbeit mit den drei beteiligten Gewerbevereinen ist in der Praxis gut und konstruktiv gelaufen. Es war zu spüren, dass der Wille vorhanden ist, den gemeinsamen Wirtschaftsraum zu stärken. Der BDS-Gewerbeverband Königsbrunn hat sich ebenso diesem Ziel verschrieben und sich im Vorfeld mit zahlreichen Mitgliedern äußerst konstruktiv eingebracht, was zum Erfolg der LEWA 2013 maßgeblich beigetragen hat: Die Idee für die gut besuchte Vortragsreihe durch die Aussteller kam aus den Reihen des BDS Königsbrunn. Dieses Konzept werden wir für 2014 wieder aufgreifen.

myheimat: Sehen Sie noch „Verbesserungspotentiale“ beim Messe-Konzept bzw. Rahmenprogramm?
Benjamin Früchtl: Natürlich gibt es Erfahrungen, aus denen wir gelernt haben. So werden wir bei der LEWA 2014 die gastronomische Versorgung verbessern und ein größeres Augenmerk auf die Plakatwerbung legen. Das Rahmenprogramm wird weiter aufgewertet, allerdings sind wir noch mitten in der Phase der Aufstellung. Soviel sei aber schon verraten: Es wird Wettkämpfe, Gewinnspiele und sehenswerte Auftritte geben. Trotz dieser Mehrkosten für den Marketing- und Veranstaltungsbereich der Messe können wir den äußerst günstigen Quadratmeter-Preis auch bei der zweiten LEWA halten. Lediglich bei den optionalen Kosten wie z.B. Stromanschlüsse verlangen wir nun vereinzelt Aufpreise, diese Mittel fließen aber direkt wieder in die Veranstaltung. Die Regionalentwicklung selbst erzielt mit der LEWA keinen Gewinn.

myheimat: Vom 3. bis 4. Mai 2014 wird dann die LEWA in der Stadthalle Schwabmünchen und den Leonhard-Wagner-Turnhallen über die Bühne gehen. Ab wann können sich interessierte Aussteller anmelden?
Benjamin Früchtl: Die Anmeldung für alle interessierten Betriebe begann am 30.11.2013. Alle Infos finden Sie unter www.lewa2014.de oder Sie suchen den direkten Kontakt mit unserem LEWA-Team in unserer Geschäftsstelle: Unser Team hilft Ihnen gerne weiter.

>> Fortsetzung auf Seite 30
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin königsbrunner | Erschienen am 19.12.2013
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