Die Osterpreisfrage: Wer kennt dieses "wichtige" Küchengerät aus früheren Zeiten (um 1930) und was machten die Hausfrauen damit?
Es gibt es in manchen "Landstrichen" auch noch heute und ist "unentbehrlich". Allerdings haben sich Form und ...
Werkstoff verändert!
Bin mal neugierig wer es errät bzw. kennt - es stammt noch von unserer Großmutter!
Die Lösung wird natürlich nachgeliefert.
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Auflösung kommt bestimmt. Unsere "myheimat"- Fachleute aus Franken, Thüringen oder auch Sachsen kommen bestimmt darauf! Müssen bloß ihre Oma fragen.
Gruß Willi
Das Ergebnis ist locker und leicht - soso! hat man da vielleicht Hefeteig drauf gehen lassen? Für Powidel Datschgerln? Dresdner Stollen?
Oder zum Dörren / Trocknen von Obst - Zwetschgen (Zeltes?)
Oder für Olmützer Quargel?
Oder was gibt's sonst noch Spezielles in Thüringen, Sachsen und Österreich????
Also Willi,
die Diana ist auf der Spur,
es ist eine Presse, das scheint einmal richtig zu sein!
Nun gilt es nur noch das Produkt zu erraten
was man damit presst, auspresst, zusammenpresst?
Da es ja in der normalen haushaltsküche wohl Anwendung fand und durch moderne elektrische Geräte ersetzt wurde,
wohl auch nicht mehr mit zwei Handkurbeln dann ausgestattet ist, wird man das Endprodukt auch heute noch genießen, und wohl nicht nur Du Willi, wenn ich dies richtig verstanden habe?
Die Lösung ist sicherlich eine simple, einfache,
die mir im Moment bestimmt gerade auf der Zunge liegt,
aber nicht auf die Tastatur möchte........
...kenne ja viel von früher - das kenne ich aber nicht!! Butterpresse sieht doch auch anders aus... bin gespannt, Willi - hoffe lässt uns nicht zu lange zappeln :-))
Mensch Willi
wie kann ein Mann nur sooooo lange schweigen???? Jetzt schau ich schon alle 1/2 Stunde nach, ob das Rätsel endlich gelöst ist. Und Du lässt uns weiter zappeln! Komm schon, hab endlich Erbarmen....
@ Angelika
Auch Du bist in der Spur, nur mit der "Kurventechnik" hast Du es nicht so sehr!!!!!
Was macht denn Bayern und speziell Thüringen so bekannt? Schaue mich doch einmal an ...!
Willi
Ich glaube nun habe ich doch zu vielgeschrieben...?
Die Lösung liegt so nah!
Noch nie etwas von "Thüringer Klößen oder "Fränkischen Klöß" gehört? In Bayern heißen sie z.B. "Knödel"!
Die "echten" Klöße in Thüringen und Franken werden aus 2/3 geriebenen, rohen Kartoffeln und aus einem Drittel durchgedrückten, gekochten Kartoffeln hergestellt.
Hierbei muß bei den rohen geriebenen Kartoffeln die Festmasse und die Flüssigkeit mit der Stärke gertrennt werden.
Dies geschah in früheren Jahren meist mit Hilfe eines "Preßsäckchen" und einer mechanischen Hilfe.
Sie wurden Kartoffel- oder auch Klößpresse genannt. Es gab ortsverschieden sicher auch noch andere Modelle. Diese stammt aus Franken.
Es ist ein Modell früherer Jahre. Später wurden diese Pressen aus einem mit Löcher versehenen Metallzylinder angefertig und hatten nur eine Spindel.
Heute sind sie durch den elektrischen Entsafter ersetzt!
"Arme" Leute, die keine Presse hatten, mußten das Geriebene mit Hilfe eines Presssackes über einen schräggestellten Stuhlsitz auspressen. Und das jeden Sonntag, da gab es nämlich immer Klöße!
Anbei in der Bilderergänzung noch eine alte "Kartofflreibe" und ein selbstangefertigtes Rührholz, ein "Quirll"!
Dieser wurde jährlich vom Opa aus den "Weihnachtsbaum" angefertig!
Dies waren Erinnergungen aus meiner fränkischen Heimat.
Unter "Thüringer Klöße" verbirgt sich eine große Vielfalt von Rezeptvarianten und jede Hausfrau schwört, dass ihre die echte ist.
Ich empfehle euch, einmal in dem Buch "Unser Thüringer Koch buch", mehrmals erschienen seit 1993 im HONOS Verlag, Bergisch Gladbach, nachzublättern.
Bei meiner Oma hat man so eine Art Windel genommen und die dann zugezwirbelt - ich seh schon Wille, Du kommst halt doch aus einem Herrenhaushalt.
Das mit dem Auspressen war mir schon als Kind so supekt, dass ich nie in meinem Leben echte Kartoffelklöse gemacht habe - dazu hab ich jetzt eine akademische Haushaltshilfe - den Herrn Dr. Oettger und Kollegen ... :-) *schäm*, sonst verwende ich nämlich kaum Konvenience-Produkte
@ Monika.
Du hast schon recht, "Klöß" gibt es in vielen Varianten! Aber die "Echten Thüringer" werden aus 2/3 rohen Kartoffeln und ein Drittel gekochten Kartoffeln gefertigt. Und sie sind sehr weich (sämig)!
Klöß sind auch keine Knödel! Unsere "Arbeitswerkzeuge" stammen von unserer Mutter/Oma an der Thüringer Grenze im "Tettauer Winkel", die Rezepte auch.
Gruß Willi
Bevor ich all die Kommentare gelesen habe, wollte ich schreiben:
Lad mich doch zum Klössessen ein, dann verrat ich dir auch, welche Geräte deine Schwiegergroßmutter früher benutzt hat.
So ein Thüringer Kloß ist schon was feines, a guta Soß un an Braten dazu. Was gibts bessers zu essen?
@ Hallo Hans;
Deine/ unsere Oma "Elly" konnte "gute Klöß" kochen, sie war auch ab und zu mal in Königsbrunn. Die Presse ist von unserer "Anneliese", die Reibe von meiner Mutter!
Herzliche Grüße Willi
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