Berlin: Martin Schulz erhält Heinrich-Albertz-Friedenspreis der AWO

Martin Schulz hielt eine packende und authentische Rede.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat für sein politisches Wirken und Handeln den AWO-Friedenspreis erhalten, Im Roten Rathaus zu Berlin würdigte Altkanzler Gerhard Schröder ihn in seiner Laudatio.


In Anbetracht der lobenden Worte zeigte sich Martin Schulz berührt und begann seine Rede mit den Worten: „Manchmal ist mir das richtig peinlich“. Da es sich um einen Friedenspreis handelt, war er allerdings sehr dankbar für diese Auszeichnung, die höchste Anerkennung, die es bei der Arbeiterwohlfahrt gibt. Denn Frieden in Europa ist keine Selbstverständlichkeit, "er kommt nicht selbstverständlich wie Strom aus der Steckdose", der Frieden in Europa müsse in der heutigen Zeit verteidigt werden.
Wenn nur noch Waren und Kapital ohne Probleme die Reisefreiheit in der EU genießen dürfen, aber die Menschen dabei an zweiter Stelle stehen, dann werden das die Menschen nicht akzeptieren. Deshalb ist es wichtig, dass die Europäische Politik wieder die Menschen in den Fokus stellt, sonst wird das Projekt EU die Bürger nicht für sich gewinnen können. „Kein Land wird alleine die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistern“, erklärte Schulz, weshalb es auch wichtig sei, die wirtschaftlichen Kräfte Europas zusammenzufassen.

„Martin Schulz lebt in seinem politischen und persönlichen Einsatz die Werte der AWO: Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Solidarität", erläuterte AWO Präsident Schmidt zum Abschluss des Festaktes, an dem eine Delegation des Präsidiums des AWO Bezirksverbands Schwaben teilnahm.
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