Andacht zum Internationalen Gedenktag "Nein zu Gewalt gegen Frauen" am 25.11.
"Seit 28 Jahren gibt es den Tag gegen Gewalt an Frauen", berichtete Ursula Off-Melcher, Vorsitzende der SPD-Frauenarbeitsgemeinschaft AsF, den dreißig Frauen die zur ökumenischen Andacht in die St. Johanneskirche in Königsbrunn gekommen waren, um aller Frauen auf der Welt zu gedenken, die Gewalt erfahren.
Anlässlich dieses Gedenktages gestaltete die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen eine Andacht und betete für alle Frauen, dass sie die Kraft aufbringen, gegen jegliches Unrecht einzutreten und den Mut finden, sich dagegen aufzulehnen.
Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung dreier Schwestern, die in der Dominikanischen Republik am 25. November 1960 nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst getötet wurden. Sie hatten im Untergrund gegen den tyrannischen Diktator Trujillo gekämpft.
Seit zehn Jahren ist dieser Gedenktag, der 1981 erstmals ausgerufen wurde, auch von den Vereinten Nationen international anerkannt.
In der Andacht wurden diverse Berichte über Gewalt und Missbrauch gegen Frauen vorgetragen. "Gibt es so etwas auch in Europa oder in unserer Nähe?" fragte Mechthild von Luxburg, nachdem über Mädchenhandel in Haiti berichtet wurde und gab selbst die Antwort mit Berichten aus der AZ über Zwangsprostitution und die Entführung einer Frau und deren Kindern.
Besonders identifizierten sich die AsF-Frauen mit der Fürbitte um eine Stärkung des Willens und des Engagements für bedrohtes und verletztes Leben deutlich einzutreten und sich auch nicht zu scheuen, immer wieder Zeichen zu setzen gegen Gleichgültigkeit und Vergessen.


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