Nichtorganisierte Jugend sucht Freiräume - Einige "schwarze Schafe" bringen Jugend in Verruf

Nicht jeder Jugendliche will, oder hat die Möglichkeit sich in Vereinen und Organisationen, zu entfalten. Manche wollen sich frei bewegen und so entschlüpfen sie aus den Maschen des gezielten "Lebens" und schaffen Freiräume in denen sie sich aufhalten und einen Teil ihres Lebens dort verbringen. Diese Freiräume sind nicht nur gesellschaftspolitisch zu sehen, sondern auch bildlich. Viele haben auch nicht das Geld sich in der vorprogrammierten Welt aufzuhalten. So belegt man Orte und Plätze, die man versucht sauber nach dem mehrstündigen Aufenthalten wieder zu verlassen, was aber kaum gelingt denn ein paar "Ausraster" befinden sich halt in jeder Gruppe, sodaß mancher Platz nach dem "Besuch" eher einer Mülldeponie, anstatt einem Spiel - oder Bolzplatz ähnelt.
Von Süd nach Nord versammeln sich, meist Freitag bis Sonntagabend etwa in Königsbrunn 200 bis 300 Jugendliche aufgeteilt auf ca. 20 "Plätzen". Das erfreuliche daran, das in Königsbrunn Jugendliche aller Bevölkerungsschichten, ob Deutsch, Türkisch, Russisch usw. gemeinsam aufhalten, sodaß kein Hass unter den Gruppen zu verspüren ist.

Alkohol spielt nur bei Etwa 30 bis 45 % bei den Besagten Jugendlichen eine Rolle. Es ist wie im normalen Leben. Einige Wenige machen Probleme und dann wird gleich die ganze Jugend in Mißkredit gebracht. Die Jugend hätte es eigentlich selber in der Hand den "Vandalen" selbst das "Handwerk" zu legen und selbst für Ordnung zu sorgen.

Die beliebtesten "Plätze" sind der Sport - und Spielplatz an der Aumühlstraße, Spielplatz Eichenstrasse, Eichenplatz, Edeka Rosenstrasse, Kindergarten St. Elisabeth, Abenteuerspielplatz Rosenstrasse, Grüngürtel Rosenstrasse/Enzianstrasse, Ev. Friedhof, Vorplatz St. Johannes, Westeingang Grundschule Süd, Eingang Felsensteinschule, Roter Platz Sportanlage Karwendelstrasse, Toiletten Marktplatz, Schlecker Schwabenstrasse, Bücherei Schwabenstrasse, Brunnen Realschule, Bücherei St. Ulrich, Trachtenheim, Wasserspielplatz, Rund um die Therme und Skaterplatz, Tengelmann Blumenallee und Augsburgerstrasse, Hinter Lidl und Fristo Guldenstrasse, Weberstrasse, Ende der Kemptenerstrasse vor Grundschule West und einie noch ungenannte "Jugendtreffs".

Der Autor dieser Zeilen schlägt eine Konferenz zwischen den besagten Jugendlichen mit Kirche, Stadt, Polizei und Sicherheitswacht vor um Lösungen für alle Seiten zu erörtern und eventuell Lösungen für das schwierige PROBLEM ZU FINDEN. Denn nur durch Reden miteinander kann man dieses Problem lösen. Viele der Jugendlichen bemängeln in Gesprächen, das Ihnen die Ansprache zu Hause fehle....

Manchmal wäre wünschenswert wenn sich die Jugendlichen mit der älteren Generation, oder allgemein mit der "Umwelt" besser arrangieren um ein "Friedliches" Miteinander zu gewährleisten. Aber auch die "Umwelt" allgemein ist zu mehr Toleranz aufgerufen.

Hier gilt nicht Reden ist Silber und Schweigen ist Gold. Dieser Spruch ist nicht mehr zeitgemäß. Der Autor ist der Meinung:
Reden ist Gold und Schweigen ist Blech ...

Was ist aber wenn man redet und man verspricht den Platz sauber zu halten und nach 2 Stunden schaut der Vorplatz zur neuen Hauptschule aus wie ein Schlachtfeld und torkelnde Gestalten schmeißen Steine auf die Straße und beleidigen Sicherheitskräfte. Was dann .....?
Jugendliche versprechen aufzuräumen, oder über ein paar Wochen selbst für Ordnung zu sorgen. Doch sehr schnell merken sie das sie das nicht im "Kreuz" haben. (Siehe Skaterplatz) !!

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Günther Friemel aus Königsbrunn am 31.10.2008 um 06:43 Uhr  
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