Keiner kommt zu kurz – der zweite Tag der Kinder-Bibel-Woche um das Reich Gottes

Kinder gestalten Rebstöcke
Königsbrunn: Kirche Maria unterm Kreuz | Fortsetzung von "Über 120 Kinder haben sich angemeldet und sind mit dabei – Auftakt zur ökumenischen Kinder-Bibel-Woche "Jesus erzählt vom Reich Gottes"" http://www.myheimat.de/koenigsbrunn/kultur/ueber-1...

Sara bittet den Jünger Andreas um Hilfe, da ihre Schwester soooo ungerecht ist. Sie will die Bonbons nicht gerecht aufteilen. Johanna meint nämlich weil sie älter ist bekommt sie mehr Bonbons. Gemeinsam bitten sie Jesus um Rat. Er sagte ihnen im Reich Gottes geht es gerecht zu, so wie in dieser Geschichte:

Der Weinbergbesitzer suchte früh morgens Arbeiter damit sie seinen großen Weinberg bestellen. So heuerte er in der Kirche Arbeiter an und vereinbarte mit ihnen einen Lohn von einem Taler. Auch Kinder in den Reihen arbeiteten fleißig mit. Sie bückten sich tief und streckten sich nach den Trauben. Immer und immer wieder. Mittags ging der Weinbergbesitzer erneut auf den Marktplatz, stellt weitere Arbeiter für seinen Weinberg ein und vereinbarte mit ihnen einen Tageslohn von einem Taler. Auch hier arbeiteten einige Kinder fleißig mit, bückten sich und streckten sich nach den Trauben. Und nochmals heuerte der Weinbergbesitzer Arbeiter an. Überglücklich noch so spät am Nachmittag Arbeit zu bekommen sprangen die Tagelöhner vor Freude in die Luft. Auch hier halfen die Kinder mit, bückten sich tief und streckten sich nach den Trauben. Nach vollendeter Arbeit zahlte der Weinbergbesitzer die Arbeiter aus. Alle erhielten einen Taler. Da regten sich aber die Arbeiter auf, die bereits beim Sonnenaufgang in den Weinbergen geschuftet hatten. Sie erhielten nämlich auch nur einen Taler, genau wie die Arbeiter die erst am späten Nachmittag mit der Arbeit begonnen hatten. Ach wie ungerecht – oder? Aber der Weinbergbesitzer hat sich an seine Absprache gehalten. Jeder hat so viel bekommen, wie er zum Leben braucht. Deshalb haben auch die letzten Arbeiter so viel bekommen wie sie zum Leben brauchen.


Dieses Mit-Mach-Theaterstück bot genügend Stoff, um in den Gruppen über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit zu sprechen. Mit großem Spaß bei altersgerechten Spielen und Bastelarbeiten rund um das Thema verfolg der Nachmittag wie im Flug. Nach einem kleinen Imbiss traf man sich wieder zum Abschluss in der Kirche. Dort erlebten die Kinder, wie die beiden Geschwister und die Jünger zu dem Schluss kommen, dass bei Gott keiner zu kurz kommt. Er gibt jedem das was er braucht, unabhängig von seiner Leistung.

Mal schauen was Johanna und Sara Morgen für eine Geschichte mit Jesus erleben …
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